Der englische Gitarrist James Ford (auch bei Mel Gaynors Band Risk aktiv) war im Januar 2026 bei der Go Music von Martin Engelien dabei.
James Ford überzeugte als Magier, als Irrwisch auf sechs Saiten.
Bei dem Go Music-Gig war seine Performance zum mit der Zunge schnalzen. Einfach hochklassig. Folglich gibt es so einige Gründe, sich mit dem James Ford-Debütalbum "Time" zu beschäftigen.
Die EP enthält sechs Songs, die es auf eine Gesamtspielzeit von 30:22 min bringen.
Es ist schon bemerkenswert, wen James Ford für dieses Album als Mitmusiker gewinnen konnte.
Bassist ist der Amerikaner Doug Wimbish. Ihn bringt man unter anderem in Verbindung mit Jeff Beck, Depeche Mode, Schiller, Tarja Turunen, Living Colour oder Mick Jagger.
Ebenfalls aus Amerika kommt der Schlagzeuger Brian Tichy. Auf seiner Visitenkarte stehen auch Whitesnake, Ozzy Osbourne, Billy Idol, Glenn Hughes oder The Dead Daisies.
Welch ein Start!
"Promised Future" eröffnet das "Time"-Album mit einem Statement aus riffigem Rock und zwei wunderschön-besinnlichen Intermezzi im Balladen-Modus.
Das Ende ist sphärisch arrangiert.
Schon hier stellt James Ford gemeinsam mit seinen beiden Mitmusikern klar, wohin der Rock-Zug Kurs nimmt. Die Koordinaten stehen auf Rock der ganz feinen Sortierung.
Nach dem herrlichen Einstieg in das Album soll als nächstes der Titelsong unter die Lupe genommen werden.
Man könnte sagen, dass der Track "Time" gegenüber dem Opener genau anders herum strukturiert wurde. Aus einem nachdenklichen Intro schraubt sich die Nummer mit einer herrlichen James Ford-Fretboard-Fahrt gen Himmel, nur um dann wieder in eine verträumte Phase überzugehen. Da zischen die E-Gitarren-Riffs förmlich durch die vier Wände und auch an diesen Song klebt man ein Fähnchen des Gefallens. Super, wie der Frontmann die Fantasie der Leute vor den Lautsprechern triggert.
"Pure" ist ein Lied, dass unter anderem auch von funky Licks geprägt ist.
James Ford ist ein Meister des variantenreichen Riffings und er kreiert ein ums andere Mal bemerkenswerte Melodien, die einen durchaus zum Mitsummen motivieren. Er macht keinen Hehl aus seinem großartigen Können, wenn er sich auch als Flinkefinger profiliert.
Mit dem Bassisten Doug Wimbish und Brian Tichy am Schlagzeug hat James Ford zwei Musiker an seiner Seite, die das Musik-Verständnis des Protagonisten voll unterstützen.
Hier und da dürfen es auch diverse Keyboard-Klänge sein, die den Gesamt-Sound erweitern.
Bei den Liedern kommt man so richtig in Stimmung und die zurückhaltenden Phasen innerhalb der Lieder haben auch etwas von Power-Balladen.
So wie zum Beispiel in "Triumph", dem abschließenden Track des Albums.
Der Titel des Liedes ist, bezogen auf die gesamte Platte, ein Triumpf für James Ford.
Die Frage nach einem Highlight erübrigt sich, denn alle sechs Songs haben ihre individuellen Vorzüge.
James Ford stellt sein herausragendes Können zu unserem Vergnügen in den Dienst der Sache.
"Time" von James Ford ist ein Album von großer Klasse und dürfte für Fans der instrumentalen Gittaren-Musik sehr interessant sein.
"Time" von James Ford belegt in Gänze sein hochklassiges Können.
Line-up James Ford:
James Ford (guitar)
Doug Wimbish (bass)
Brian Tichy (drums)
Tracklist "Time":
- Promised Future
- Pure
- Angel
- Futura
- Time
- Triumph
Gesamtspielzeit: 30:22, Erscheinungsjahr: 2025



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