Eine Erhebung über den genauen Bekanntheitsgrad der Scorpions als Marke gibt es zwar nicht, aber über das Ergebnis darf trefflich spekuliert werden. In einer Internetumfrage liegen die Hardrocker aus Hannover unter 14 genannten Bands aus Deutschland auf dem ersten Platz. Das Ergebnis ist nicht repräsentativ, es spricht aber für sich. Mit weltweit über 110 Millionen …
Kategorienarchiv: Klassiker
The Who / Who’s Next – CD-Review
1971 – das Jahr in welchem viele Rockklassiker erschienen sind, ob Déjà Vu (CSN&Y), Meddle (Pink Floyd) oder "Fireball" (Deep Purple) … aber einer ist mir bis heute sehr wichtig: das 'Pisser'-Album von The Who.
Mir liegt die digital überarbeitete 1995er Version vor, auf der zusätzlich einige Bonustracks enthalten sind, die auf dem ursprünglichen Album …
Steely Dan / Pretzel Logic – LP-Review
Schon bei der Nennung des Songtitels beginnt die innere Stimme "Rikki Don’t Lose That Number" zu singen.
Oder vielleicht auch ein wenig mehr:
»[…] You don’t wanna call nobody else
Send it off in a letter to yourself
Rikki, don’t lose that number
It’s the only one you own
You …
George Harrison / All Things Must Pass – 3CD-Review
Ganz sicher wird George Harrison seine Zeit bei The Beatles genossen haben, aber wo viel Licht ist, ist immer auch Schatten. Sehr frustrierend für das jüngste Mitglied der Fab Four war zumindest, dass er sich kaum gegen das Songwriter-Gespann Lennon/McCartney durchsetzen und fast schon froh sein konnte, wenn eines (oder manchmal auch zwei oder drei) …
John Lennon / Plastic Ono Band – 2CD-Review
Das Ende der Beatles war für John Lennon einerseits ein schwerer Schlag, andererseits aber auch so etwas wie eine Erlösung. Mal ganz abgesehen von dem immensen Druck des Beatle-Daseins waren sich die vier Musiker auch schon länger nicht mehr grün, um es mal gelinde auszudrücken. Lennon hatte bereits drei experimentelle Alben mit Yoko Ono veröffentlicht, …
Al Di Meola / Land Of The Midnight Sun – LP-Review
Als 1976 "Land Of The Midnight Sun", Al Di Meolas Debütalbum, auf den Markt kam, war er gerade Anfang Zwanzig.
Dabei war er schon einige Zeit bei Chick Coreas Return To Forever beschäftigt.
Es gab unzählige Kollaborationen zum Beispiel auch mit Paul Simon, Luciano Pavarotti oder Stomu Yamashta’s Go.
Natürlich muss auch …
Lou Reed / New York – Deluxe Edition – CD-Review
Obwohl er es zu Lebzeiten wahrscheinlich niemals zugegeben hätte, war Lou Reed spätestens Mitte der achtziger Jahre musikalisch irgendwie in einer Sackgasse angekommen. Nach dem sehr starken The Blue Mask (1982) waren zwar auch die Nachfolger Legendary Hearts (1983), New Sensations (1984) und Mistrial (1986) nicht unterirdisch, aber halt auch keine echten Hinhörer. Solides und …
Iggy Pop / Lust For Life – Deluxe Edition – 2CD-Review
Mit dem Album The Idiot sowie der Hilfe seines Freundes David Bowie hatte sich Iggy Pop wieder aus dem Sumpf seiner Vergangenheit rausziehen können. Es dauerte zwar nicht sehr lange, bis er zu seinem exzessiven Lebensstil zurückgefunden hatte, aber immerhin war er wieder im Geschäft. Nachdem die genannte Scheibe im März 1977 erschienen und die …
The Band / The Band – Doppel-CD-Review
Keine Ahnung, ob heutzutage noch mehr so Bekloppte wie ich diesen Erdball besiedeln, aber es gibt Alben, die würde ich mir bei jedem Jubiläum nochmal zulegen, egal wie oft ich sie schon im Regal stehen habe. Eines dieser kostbaren Stücke ist das zweite, gleichnamige Album von The Band, einem Quintett bestehend aus vier Kanadiern sowie …
Nina Hagen / Nina Hagen Band & Unbehagen – DLP-Review
Mein lieber Schwan, was haben mir damals als Frühpubertierender die Ohren geschlackert, als mir zum ersten mal Songs der Marke "Rangehn", "Auf’m Bahnhof Zoo" oder auch "Pank" von einer scheinbaren Punk-Lady namens Nina Hagen durch die Gehörgänge rauschten. Die kam aus den östlichen Bundesländern der damals noch gespaltenen Republik und hatte 1977 'rübergemacht', war sozusagen …
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