Am 15. August 1972 betraten Deep Purple in Osaka (Japan) die Bühne für die erste von drei Shows, aus denen eines der berühmtesten Live-Alben der Rockgeschichte hervorging: Made in Japan. Auf den Tag genau 53 Jahre nach der Aufzeichnung des ersten Konzerts in Japan hat das Label Universal Music eine Ankündigung für eine neue Super Deluxe Edition sowie weiteren Ausgaben veröffentlicht.
Das seinerzeit als Doppel-Album erschienene Werk soll neue Stereo- und Dolby-ATMOS-Mixe des Originals durch den Produzenten Steven Wilson bekommen haben. Zudem wurden alle drei Konzerte sowie einige seltene Single-Edits von Richard Digby neu abgemischt, wie es weiter heißt. Neben der 10LP-Vinyl-Edition, die exklusiv im offiziellen Künstler-Shop und im Universal Music Group D2C Store https://thecircle.de/products/deep-purple-made-in-japan-2025-mixes erhältlich sein wird, erscheint im Handel noch ein 5CD/Blu-ray-Box und eine schwarze 2LP-Vinyl-Version mit Remixen von Steven Wilson. Als Veröffentlichungstermin für alle Versionen plus den digitalen Formaten wurde der 15. August 2025 genannt.
Ursprünglich sollte dieses Doppel-Live-Album nur in Japan erscheinen, avancierte aber überraschend zu einem weltweiten Phänomen. "Made In Japan" wurde im Dezember 1972 in Großbritannien und im darauf folgenden März 1973 in den USA veröffentlicht und erhielt in den USA und mehreren europäischen Ländern Platin.



3 Kommentare
Mario
21. Juni 2025 um 17:13 (UTC 1) Link zu diesem Kommentar
Hallo, willkommen im Reich der Philosophen:-). War da nicht was? War es nicht so, dass man über Geschmack trefflich streiten kann? Schon aus diesem Grund bleiben Kommentarspalten stets subjektive Meinungsäußerungen. Das ist gut so. Ich stimme jedoch Hans-Jürgen ausdrücklich mit seinem Statement zu, dass sich bei „Made In Japan“ spätestens nach der Erscheinung aller Konzerte als 9-er LP Box das Thema Neuanschaffungen erledigt hat. Ich finde, es handelt sich um Platten, die damit kein Mensch braucht. Manche fühlen sich durch derartige Ankündigungen nur noch genervt. Der eigentliche rockhisto
rische Wert von „Made In Japan“ gerät angesichts einer solchen Flut von Veröffentlichungen ins Hintertreffen.
Manni
20. Juni 2025 um 17:46 (UTC 1) Link zu diesem Kommentar
Made in Japan ist grundsätzlich das Maß der Dinge unter allen Live Rock Scheiben.
Das darfst du für dich sicher in Anspruch nehmen, allgemeingültig kann es aber nicht sein. Ich selbst kenne mindestens 10 Live Rock Scheiben, auf die das zutrifft, je nach Tagesform. 🙂
Hans-Jürgen
20. Juni 2025 um 12:25 (UTC 1) Link zu diesem Kommentar
Made in Japan ist grundsätzlich das Maß der Dinge unter allen Live Rock Scheiben. Aber es gab ja in der Vergangenheit schon genügend Neu-Veröffentlichungen dieser Konzerte. Auf diese weiter Teil werde ich daher getrost verzichten. Ich fand den ursprünglichen Mix schon genial, aber spätestens nach der Erscheinung aller Konzerte als 9-er LP Box, hat sich dieses Thema, was Neuanschaffungen betrifft, erledigt.
Gruss Hans-Jürgen