… begann an der Kalkrösecke in Langelsheim am Nordrand des Harzes das 'Freedom Progressive Electronic Rock Festival' mit dem Auftritt der Berliner Band Mythos, die um 18.00 Uhr die Bühne betrat. Somit startete das bis Heute größte Open Air Festival in der Region Südniedersachsen.
Vor 30.000 Rockfans standen neben den Topacts Colosseum, Family, Status Quo und Steamhammer und vielen anderen mehr auch die sehr angesagten deutschen Gruppen Frumpy, Eloy, Murphy Blend, Can und die Scorpions auf der Bühne und begeisterten das Publikum bei schönstem Pfingstwetter.
Leider blieb dieses Open Air dann auch das Letzte, das in dem kleinen Harzstädtchen stattfand. Was bleibt, ist die Erinnerung an die größte Veranstaltung, die meine Heimatstadt je erlebt hat und damit das 'Progressive Pop Festival' von 1970 ablöste und mein persönlich erstes Festival, das ich live miterlebt habe.



15 Kommentare
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Angela Klingenberg
5. November 2025 um 20:55 (UTC 1) Link zu diesem Kommentar
Ich war erst 14, wurde zwei Monate später 15 und bin mit einer Freundin hingefahren, offiziell für unsere Eltern fuhren wir in eine Jugendherberge. An was ich mich leider hauptsächlich erinnere während der drei Tage war die katastrophale Toilettensituation. Ich habe einmal in einem Einfamilienhaus in Langelsheim geklingelt und bin dort zur Toilette gegangen, weil die Wartezeit einfach endlos war an dem nach meiner Erinnerung einzigen Toilettenwagen mit circa zehn Toiletten für die sehr vielen Festivalbesucher. Das Gelände war eingezäunt, was für mich ein Widerspruch zu meinem damaligen Verständnis von Freiheit war. Ich war froh, als ich wieder zu Hause war.
Klaus
15. August 2025 um 17:57 (UTC 1) Link zu diesem Kommentar
War auch als Berliner mit 2 Freunden da und haben zusammen mit den Status Quo Typen noch abends in einer Kneipe gesessen.
Nachts kurz vor ein Uhr hat Roger Chapman gesungen,einmalig. Nächsten Tag sind wir noch nach Hamburg rüber
zum Fußball Pauli gegen Wacker 04,
Ein unvergessliches Openairfestival ohne Polizei o.ä.!
Ulli Heiser
16. August 2025 um 9:34 (UTC 1) Link zu diesem Kommentar
Schön, dass dieser alte Artikel immer wieder geelsen wird.
Gitti
6. Juni 2025 um 21:50 (UTC 1) Link zu diesem Kommentar
Ach, Anne, weißt du noch? Ich weiß nicht mehr, ob wir von Brevörde aus dahingetrampt sind, oder ob uns dein Vater gefahren hat … Wir hatten nicht mal Schlafsäcke mitgenommen und haben dann irgendwie in so einem verlassenen oder noch nicht fertig gebauten Haus genächtigt … Jimmy!!
jörg
10. März 2025 um 21:35 (UTC 1) Link zu diesem Kommentar
jepp, bin mit meiner Garelli von Helmstedt nach Langelsheim gedüst und vor dem Gelände erst mal, nach einem Hochstart, mein Campingklamotten auf der Straße verteilt.
War ein geiles Festival.
Hab heute noch einen großen schwarzen Schlapphut, der mit auf der Innersten entgegen schwamm… 🙂
Werner Cymerman
24. April 2025 um 17:59 (UTC 1) Link zu diesem Kommentar
Bin Jahrgang 1950. War mein 2. Festival. Keine Polizei, keine Ordner und alle waren friedlich und haben das geile Event genossen. Habe Werner kennengelernt und in seinem roten Londoner Doppeldecker nice dope geraucht..
Heyer, Dirk
26. April 2024 um 17:19 (UTC 1) Link zu diesem Kommentar
Bin Jahrgang 62 und in Goslar aufgewachsen,wohne jetzt in Ol.Habe vorein paar Tagen erstmals von dem Festival gehört.Davon träumt man heute.Ein paar Bands hab ich in den letzten 40 Jahren gesehen, allein Status Quo über 75x.Alles Gute allen, die damals dort waren.SQ rocken bald in WB, ausverkauft.
Ulli Heiser
27. April 2024 um 11:09 (UTC 1) Link zu diesem Kommentar
75 Mal Status Quo – Wow, das ist eine stramme Hausnummer!
Gruß
Ulli
Manfred Saler
22. Februar 2024 um 20:13 (UTC 1) Link zu diesem Kommentar
Das waren noch Zeiten ………3 Tage bekifft im Schlafsack !!!!!!
Da noch kein Führerschein, hat uns Vater vom Kumpel von Hannover hingefahren und
wieder abgeholt ……. SCORPIONS waren schon damals Klasse !!!! Mich
haben Ashton, Gardener & Dyke begeistert: LET IT ROLL !!!!!!
mike tailer
16. Februar 2024 um 17:46 (UTC 1) Link zu diesem Kommentar
…in Erinnerung geblieben ist bei mir, außer der neu ausgerichteten Musikrichtung von Colosseum, wie wir durch den Wald den Hang hinunter zur Bühne gestolpter sind. Wir hatten unsere Autos oberhalb im Wald geparkt und gezeltet. Versuch das mal heute. Auch die Autofahrt am nächsten Morgen zum Dorfbäcker, der natürlich überlaufen wurde, war ein Erlebnis. Never caming back mike
Horst Kath
27. März 2021 um 18:34 (UTC 1) Link zu diesem Kommentar
Hallo an alle, die dabei waren und die anderen, die es leider nicht oder noch nicht waren. Höre gerade " walking in the park" und schon kommen Erinnerungen hoch. Chris Farlow und der famose Rest der Band
waren für mich das highlight. Würde gerne wissen, wie es euch gefallen hat.
Christoph Bräuer
27. August 2021 um 1:00 (UTC 1) Link zu diesem Kommentar
Hallo, war mein erstes großes Festival (war 17) und hat sich unauslöschlich als tief beeindruckendes Erlebnis eingeprägt … und die Musik von Colosseum begleitet mich seitdem ….
Eberhard Jurgalski
20. Juni 2018 um 18:41 (UTC 1) Link zu diesem Kommentar
Komisch, ich dachte, es war Samstag gegen Mittag mit Colosseum, habe ich wohl flasch abgespeichert. Vielen Dank für die Aufklärung. Alles Gute, Humby…
Eberhard Jurgalski
19. Juni 2018 um 13:59 (UTC 1) Link zu diesem Kommentar
Hallo, war auf diesem Festival und sah zumindest Colosseum und Frumpy (war grad mal 18!). Weiss jemand ob die beiden Bands schon am Samstag oder erst am Sonntag auftraten, weil mir das Datum sehr wichtig ist. Danke im Voraus! 🙂
RockTimes Jürgen
19. Juni 2018 um 16:42 (UTC 1) Link zu diesem Kommentar
Hi Eberhard,
laut meinen Unterlagen traten Frumpy am Sonntag, den 30. Mai vor Can und Status Quo auf, während Colosseum am Montag, den 31. Mai am frühen Abend auf der Bühne standen.
Ich hoffe, ich konnte Dir helfen.
Jürgen