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Thüringer holt Band Dirkschneider nach Hof – Interview mit Markus Grau

Up To 11 2026

Einen Herzenswunsch hat sich Markus Grau aus Schleiz in Thüringen erfüllt. Zur dritten Auflage des "Up To 11"-Metalfestivals am 10. Januar 2026 in der Freiheitshalle in Hof folgt kein Geringerer als Sänger Udo Dirkschneider der Einladung des Veranstalters. Der 73-Jährige Kultsänger hat sich einen Namen als Accept-Gründer gemacht. Seine aktuellen Projekte heißen U.D.O., Dirkschneider und Dirkschneider & The Old Gang. Die Band Dirkschneider steht neben Rhapsody Of Fire und Freedomcall am Festivaltag auf der Bühne. 2022 überraschte Udo Dirkschneider mit einem Coveralbum "My Way". Der Titel entstammt dem gleichnamigen Lied von Frank Sinatra. Mit dem prominenten Gastspiel ist für den Veranstalter ein Umzug von Neustadt an der Orla nach Hof verbunden. RockTimes-Mitarbeiter Mario Keim sprach mit Festival-Gastgeber Markus Grau.

RockTimes: Warum musste der Wotufa-Saal der Freiheitshalle in Hof weichen?

Markus Grau: Der Wotufa-Saal ist fantastisch für solche Veranstaltungen, jedoch gibt es Mindestanforderungen bei vielen Künstlern, die ich in der Freiheitshalle in Hof bedeutend leichter und somit wirtschaftlicher umsetzen kann.

RockTimes: Kann man weiterhin von einem regionalen Projekt sprechen?

Markus: Gerne hätte ich dieses Projekt anfangs in Schleiz oder Zeulenroda begonnen. Es scheiterte letztlich an Zusagen und örtlichen Gegebenheiten. In Neustadt waren die ersten beiden Events möglich. Danach bin ich jedoch an die Grenzen der Umsetzung gekommen. Die Freiheitshalle liegt von Schleiz blickend in guter Reichweite.

RockTimes: Wie kam der Kontakt zu Udo Dirkschneider zustande?

Markus: Ich selbst bin großer Heavy- und Power-Metal-Fan und versuche das "Up To 11"-Festival in dieser Richtung zu halten. Als Fan bekomme ich natürlich auch die Band-Aktivitäten mit. Ich hatte das Management angefragt und Glück gehabt, dass Udo als Dirkschneider verfügbar ist.

Immer auf der Suche nach neuen Ideen: Nach der Schifffahrt in Saalburg folgt das Festival in Hof. Veranstalter Markus Grau, hier mit Unterstützerinnen im Dezember 2024 im Wotufa-Saal in Neustadt.

Immer auf der Suche nach neuen Ideen: Nach der Schifffahrt in Saalburg folgt das Festival in Hof. Veranstalter Markus Grau, hier mit Unterstützerinnen im Dezember 2024 im Wotufa-Saal in Neustadt.

RockTimes: Grave Digger, Rage und jetzt Dirkschneider, das sind durchaus illustre Namen. Überhaupt hat sich "Up To 11" in der Szene sehr schnell einen guten Namen gemacht, ist mit einem Schiff sogar auf 'See' gegangen. Wie erklärst Du Dir diese Popularität?

Markus: Ich denke, dass es in unserer Region zu wenig Heavy- oder Power-Metal-Veranstaltungen mit namenhaften Künstlern gibt. Deshalb sind der Bedarf und die Nachfrage da. Ich habe immer mindestens eineinhalb Stunde Anfahrtsweg, wenn ich zu einem Konzert möchte, beispielsweise nach Leipzig, Erfurt, Bamberg, Lichtenfels, Nürnberg oder Dresden. Ich finde die "Hard-Circle-Festivals" in Karlsruhe, Augsburg und Bochum verdammt stark. Sie sind sehr populär und in gewisser Weise ein Vorbild.

RockTimes: Wann soll der Kartenvorverkauf starten?

Markus: Der Vorverkauf startete bereits am 14. März 2025. Er ist sehr gut angelaufen und das gibt mir ein gutes Gefühl. Außerdem habe ich diesmal Unterstützung von Rock Antenne. Die Werbung wird im Sommer und im Dezember im Radio übertragen.

RockTimes: Hast Du persönliche Favoriten für ein künftiges Engagement? Wen würdest Du gerne begrüßen?

Markus: Ja, da gibt es einige Bands, die ich gerne auf der Bühne hätte: Running Wild, Helloween, Blind Guardian, Kissin' Dynamite, Gamma Ray, Doro oder Hammerfall.

RockTimes: Wir danken Dir für das Gespräch und wünschen maximalen Erfolg für das "Up To 11" -Festival in Hof.

Über den Autor

Mario Keim

Musikstile: Heavy Rock, Rock, Deutschrock, Hard Rock
Marios Beiträge im RockTimes-Archiv

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