«

»

Toby – Kurzportrait

Toby Beard Musikerportrait in RockTimes

Eine der musikalischen Entdeckungen, die ich RockTimes verdanke und euch hier wärmstens ans Herz legen möchte, ist die Australierin Toby Beard. Sie vermischt Roots und Blues mit allen möglichen weiteren Einflüssen wie Chanson, Reggae oder Jazz und raus kommt dabei immer wieder ihr ganz eigenes Ding. Toby versprüht live eine solche positive Energie, dass man sich ihr unmöglich entziehen kann. Wie gut, dass sie unermüdlich tourt und dabei Europa mit schöner Regelmäßigkeit bedenkt. Noch besser, dass wir mit Franks Bodega in Großkarlbach einen ihrer regelmäßigen Anlaufpunkte direkt vor der Haustür haben. Über die Konzerte im Frühjahr und Herbst 2013 haben wir ausführlich berichtet, weitere ganz entspannt zum Privatvergnügen genossen.

Doch die Toby-Vorgeschichte reicht weiter zurück. Mein lieber Kollege Markus hatte im Herbst 2011 Ihre CD Sleeptalk besprochen und war begeistert: »Sleeptalk hat alles, was ein starkes Album benötigt. Sehr gutes Songwriting, enorme Vielfalt, klasse Arrangements wie einen guten, herrlich warmen Sound, Spitzen-Musiker und eine Sängerin, die sowohl sehr emotional wie auch powervoll ihre Geschichten an den Mann bringt.«  Seine im letzten Satz geäußerte Hoffnung: »Schließlich bleibt nur zu hoffen, dass sich die Australierin auch bald mal nach Deutschland 'verirrt', denn dieses Studioalbum verspricht noch außergewöhnlichere Live-Shows.« erfüllte sich bald. Im Frühling 2012 spielte sie tatsächlich in der Bodega und gefiel uns dort so gut, dass der Bericht vom nächsten Gig beschlossene Sache war. Etwa zeitgleich erreichte mich auch die Live-Scheibe Coming Home.

Gerade kürzlich haben wir sie erneut in der Bodega gesehen, mit neuem und altem Songmaterial im Gepäck. Und nach wie vor gilt das, was ich zu "Coming Come" geschrieben habe: »So unterschiedlich die Songs auch sind, allen gemeinsam ist die Wärme und Energie, die ihnen ihre Schöpferin eingehaucht hat. Sie sind voller Gefühl, doch weit entfernt von Gefühlsduselei. Übers ganze Album ziehen sich Sehnsucht, Liebe, Verlassen und Verlassen werden, Weggehen und Heimkommen als Themen, aber mit viel positiver, energiegeladener und ursprünglicher Kraft und Leichtigkeit umgesetzt.«

Ein paar Songs, in denen das ganz besonders zum Ausdruck kommt, will ich hier herausheben. "Don’t Go", so beschwingt und doch wehmütig genauso wie das atemberaubende "Breathe" oder die so sensiblen Lieder "Photos In The Sand" und "Three Days" mag ich ganz besonders gern. Ihre französischen Chansons "C’est L’Amour" und "Tu Es Belle" gefallen mir genauso wie das energiegeladene "Crash Landing".

Gerade die Energie und Ursprünglichkeit machen Tobys Konzerte so besonders, überzeugt euch am Besten selbst davon, liebe Leser!

 

Und ganz nebenbei kann man bei solchen Konzerten auch ausgesprochen nette Leute kennenlernen, so wie beispielsweise Andreas Leipertz, der uns freundlicherweise diese tollen Fotos vom letzten Konzert in Franks Bodega zur Verfügung gestellt hat.

Über den Autor

Sabine Feickert

Hauptgenres: Rock, Deutschrock, Mittelalter, 'leise Töne'
Über mich
Meine Seite im Archiv
News
Konzertberichte als Team mit Markus
Mail: sabine(at)rocktimes.de

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>