Am 05.05.2025 gastierte Martin Engeliens Go Music in der Butze by Falko, Tönisvorst.
Zu Désirée Bucco, Daniele Bucco und Mel Gaynor lesen wir im Go Music-Newsletter für den Monat Mai unter anderem:
»[…] Weltklasse-Drummer […] Mel Gaynor – Eine Legende kehrt zurück Er zählt zu den besten Drummern der Welt: Mel Gaynor, der Mann, der von 1982 bis 2017 den einzigartigen Groove der Simple Minds prägte, ist wieder auf den Go Music Bühnen zu erleben! Ob mit Elton John, Tina Turner, The Pretenders oder Robert Palmer – seine energiegeladenen Drums sind legendär. Doch damit nicht genug: Auf dieser Tour zeigt Mel Gaynor auch seine Stimme und sorgt mit seiner außergewöhnlichen Bühnenpräsenz für Gänsehautmomente!
Premiere für Daniele & Désirée Bucco. Erstmals bei Go Music dabei ist das charismatische Duo Daniele und Désirée Bucco. Der italienische Gitarrist und Sänger Daniele Bucco beeindruckt mit seinem virtuosen Gitarrenspiel und kraftvollen Gesang. Seine Frau Désirée Bucco, bekannt aus dem Ruhrpottmusical und der Fabulous Music Factory, sowie der Anniversary Shows der Heavy Metal Band Axxis, begeistert mit ihrer energiegeladenen Performance und einer Stimme, die jede Bühne zum Beben bringt. Ein Power-Duo, das Emotionen pur liefert! […]«
Diese Go Music war keine Diät- oder Schonkost, sondern ein in voller Breite dargebotenes musikalisches Büfett aus Rock, Pop, Soul, Hard Rock sowie Funk.
Welch ein Luxus. Gleich drei der Leute im Line-up (Daniele Bucco, Désirée Bucco und Mel Gaynor) übernahmen die Lead Vocals und alle im Go Music-Quartett sangen Backing Vocals.
Am Anfang stand das Instrumental "Peace, Love & Empathy". Schon dem Opener der Go Music drückten Daniele Bucco, Martin Engelien und Mel Gaynor ihren Stempel auf. Dieses Mal sorgte eine extrem relaxte Version für große Freude bei den zahlreich erschienenen Anwesenden. Ein stetiger Bassdrum-Beat von Mel Gaynor aktivierte die Fußwippe. Martin Engelien, den man auch mit Klaus Lage, Jan Bierther, Blug, Granfelt & Engelien oder Vanesa Harbek in Verbindung bringt, zitierte auf seinem schwarzen Bass "You Really Got Me" von The Kinks. Daniele Bucco nahm das Song-Thema auf und reichte dem Publikum dann seine fein strukturierten persönlichen Fantasien. Der Go Music-Gründer Martin Engelien zupfte in seinem Vorstellungs-Solo die dicken Saiten sehr melodisch und Mel Gaynor gab eine erste Kostprobe seines außergewöhnlichen Könnens. Später erhielt er ganz besonderen Beifall für sein Solo.
- Martin Engelien (bass, backing vocals)
- Désirée Bucco (vocals, backing vocals)
- Daniele Bucco (vocals, guitar, backing vocals)
- Mel Gaynor (drums, vocals, backing vocals)
Das Festival der Freude beim Publikum und tollen Interpretationen von rundum bekannten Liedern aus ganz verschiedenen Federn und Musikrichtungen verwandelte die Location quasi in einen Palazzo der guten Laune. Sowohl auf wie auch vor der Bühne herrschte eine super Atmosphäre. Daniele Bucco sang den Lenny Kravitz-Klassiker "Fly Away" mit einer bemerkenswerten Hingabe und er brauchte die Anwesenden gar nicht erst viel zu motivieren, damit der Butze by Falko-Publikums-Chor mitmachte.
Das Mikrofon wechselte zu Mel Gaynor, der den Free-Hit "Stealer" mit viel Leidenschaft sang und Daniele Bucco für seinen Alleingang mit integrierter Tapping-Technik Szenenapplaus bekam. In der zweiten Abteilung des Gigs war der Ausnahme-Drummer Mel Gaynor abermals gesanglich am Start, als Stevie Wonders "Superstition" aufgerufen wurde. Daniele Bucco, ein Expressionist auf der E-Gitarre. Dem Soul des Songs verpasste Daniele Bucco eine Richtung, die während seines Solos eine sphärisch-psychedelische Prägung erhielt und danach noch einen orientalischen Touch bekam. Martin Engelien setzte der Vielfalt in diesem Track die Krone auf, als er seinen Alleingang mit verschärftem Wah Wah-Pedal-Einsatz Funk und Psychedelic auf den Thron beförderte. Daniele Buccos jazzigen Blitzlichter passten irgendwie perfekt zu Martin Engeliens Abstraktionen. Super!
Apropos Daniele Bucco und der Jazz. Er überraschte und setzte Ausrufezeichen durch seinen Scat-Gesang, den er mit seiner E-Gitarre untermalte. Beide Daumen hoch für ihn auch bei seinen höchst gefühlsbetonten Vocals bei "Purple Rain" von Prince. Wieder wurde als Chor das Publikum eingebunden und es entstand nicht nur hier eine Gänsehaut, als die Nummer von den Leuten vor der Bühne a cappella ausklang.
Désirée Bucco, die emotionsgeladene Entertainerin. Sie hatte das Herz der Leidenschaft auf ihren Stimmbändern. Welch eine Performance.
Sie verzauberte das Publikum nicht nur durch ihre fantastische Stimme, die sie, je nach Song-Stimmung, vielseitig einzusetzen wusste. Ihre Präsenz auf der Butze by Falko-Bühne war phänomenal. Sie tanzte zu Mel Gaynors Grooves, sie animierte das Publikum zum Klatschen und Mitsingen. Durch Mimik und Körpersprache verlieh sie ihrem Gesang Nachdruck.
Man sollte kaum glauben, dass die beiden rockigen Lieder "Masterpiece" sowie "Domino" von Jessie J stammen. Désirée Bucco machte diese Nummern zu ihren ganz persönlichen Songs und beim riffigen "You Shook Me All Night Long" (AC/DC) erwies sie sich als perfekte Shouterin vor dem Herrn des Hard Rock. Bei den ersten Töne und dem Einsetzten von Mel Gaynors Beats war "Like The Way I Do" von Melissa Etheridge ein Selbstläufer. Publikums-Chor? Na klar! » […] Unvorherhörbar […]«, wie Martin Engelien gerne sagt, reihte sich dieses Stück mit einem instrumentalen "Child In Time"-Part in die Go Music-Geschichte ein. Ebenfalls »[…] unvorherhörbar […]« und geradezu draufgängerisch beziehungsweise abenteuerlich, aber verteufelt gut, kam die Mischung aus Michael Jacksons "Beat It" sowie "Roxanne" von The Police an. Highlight! Ohne sich hier jetzt groß in Details zu vertiefen, war Kings Of Leons "Sex On Fire" eine weitere Stimmungskanone.
Die Zugabe bot etwas ganz Besonderes. Mel Gaynor stand auch in Diensten von Tina Turner und war der Schlagzeuger bei der Aufnahme von "Simply The Best". Gänsehaut, wenn bei einer Go Music eine solche Musik-History zu bewundern war. Désirée Bucco sang nach der Manier einer Rock-Röhre.
Begeisterung nach einhundertfünfunddreißig Minuten Go Music-Konzert.
Hut ab, Daniele, Désirée, Martin und Mel!
Wir bedanken uns bei Christoph Wefers für den Platz auf der Gästeliste.
Für die Go Music im Juni wurden von Martin Engelien Gregor Hilden, Wolfgang Roggenkamp sowie Dirk Brand angekündigt.
Bleibt gesund und nehmt euch zur Ablenkung Zeit für gute Live-Musik.
Bildnachweis für alle Bilder des Events: © 2025 | Joachim Brookes | RockTimes
Line-up Martin Engeliens Go Music im Mai 2025:
Désirée Bucco (vocals, backing vocals)
Daniele Bucco (vocals, guitar, backing vocals)
Martin Engelien (bass, backing vocals)
Mel Gaynor (drums, vocals, backing vocals)



























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