Die Musikwelt hat einen ehemals sehr kreativen Kopf verloren. Am 11. Juni 2025 starb im Alter von 82 Jahren mit Brian Wilson ein Mitbegründer der Beach Boys, der die Band 1961 als 19-Jähriger gemeinsam mit seinen Brüdern Dennis und Carl, ihrem Cousin Mike Love und ihrem Nachbarn Alan Jardine gegründet hatte. Alle Bandmitglieder beteiligten sich zugleich am Gesang. Offiziell waren die Beach Boys seit ihrer Gründung 1961 nie aufgelöst worden. Mit Sänger, Bassist und Keyboarder Brian Wilson an der Spitze sowie den beiden Gründungsmitgliedern Mike Love (Gesang) und Alan Jardine (Gesang, Gitarre) gab es bis zu Wilsons Tod offiziell eine fünfköpfige Band.
Wilson, Mitglied der 'Rock and Roll Hall of Fame' sowie der 'Songwriters Hall of Fame', steht als Komponist wie kein Zweiter für die großen Erfolge der Band wie "Fun Fun Fun", "Good Vibrations" oder "Surfin' USA" – Lieder über Sonne, Strand und Mädchen, mit denen die US-Amerikaner nicht nur Musikgeschichte schrieben, sondern rund um den Globus für ein positives Lebensgefühl sorgten. Die Hits wurden auch über den großen Teich zu Ohrwürmern und sind als Evergreens bis heute sehr beliebt geblieben. Erwähnt werden muss auch ihr experimentelles Album "Pet Sounds", das zu den bedeutendsten Alben der Rockmusik gezählt wird.
Wilsen war nicht nur Komponist und musikalischer Kopf der Band, er produzierte zugleich alle Platten der weltbekannten Formation. Den Tod des ehemals populären Musikers machten Mitglieder der Familie bekannt. Zu den näheren Umständen ist nichts überliefert. Bekannt ist, dass Brian Wilson zeit seines Lebens mit psysischen Erkrankungen und Suchtmitteln zu kämpfen hatte und bis zuletzt mit weiteren gesundheitlichen Problemen gebeutelt war.
R.I.P., Brian Wilson. Im Gedenken an einen Komponisten und Musiker, der viele Generation positiv geprägt hat.



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