Wenn Ben Poole und Guy Smeets als Duo auftreten, dann muss deren gemeinsames Album Acoustic Duo Live aus dem Jahr 2021 erwähnt werden.
Zu weiteren Informationen zum Konzert von Ben Poole & Guy Smeets am 09.03.2025 schreibt De Brauerij beispielsweise:
»[…] Der 28-jährige Ben Poole (UK) wird als einer der aufregendsten jungen Blues/Rock-Künstler bezeichnet. Ben tourt gerade mit dem niederländischen Blues-Virtuosen Guy Smeets durch die Benelux-Staaten. Ben und Guy sind gute Freunde, die gerne zusammen spielen und singen, und das merkt man ihnen auch an. Große Künstler wie Beth Hart und Kenny Wayne Shepherd haben Poole in den höchsten Tönen gelobt. Das taten in der Vergangenheit auch der verstorbene Jeff Beck und Gary Moore. […]«
Den niederländischen Musiker Guy Smeets bringt man unter anderem in Verbindung mit AJ Plug, Jan Akkerman, Layla Zoe oder Phil Bee.
Ben Poole & Guy Smeets. Einhundert Minuten Hochgenuss.
Ben Poole & Guy Smeets. Akustische Musik der Extraklasse in der ausverkauften De Brauerij, Kranenburg-Niel.
Ben Poole & Guy Smeets. Zwei Seelen, tief im Blues verwurzelt, die sich näher nicht kommen konnten.
Bei dem, was sich zwischen dem Eröffnungsstück "Let’s Go Upstairs", dem Titeltrack des gleichnamigen Albums, sowie einer großformatigen Jam, mit Michael Jacksons "Billy Jean" im Zentrum der Interpretation, abspielte, kannte die Begeisterung beim Publikum keine Grenzen.
Nicht nur einmal gab es am Ende einer Vielzahl von Soli Szenenapplaus für beide Protagonisten.
Schon mit dem Opener gab es den ersten Volltreffer und es sollten noch viele Highlights folgen.
Die Nummern waren der Aufhänger für grandiose Improvisationen.
Gesanglich konnte Ben Poole mit seiner emotional-angerauten Stimme punkten und Guy Smeets stand ihm bei den Refrains da in nichts nach.
Das Duo machte beste Werbung für das bereits weiter oben genannte Album "Acoustic Duo Live".
- Ben Poole (vocals, acoustic guitar)
- Guy Smeets (acoustic guitar, vocals)
In besonderer Weise waren auch die Intros zu allen Stücken ein Quell der Freude für die Anwesenden.
Sowohl Guy Smeets als auch Ben Poole kreierten höchst fantasievolle instrumentale Anfänge für die unterschiedlichen Lieder.
Alleine diese kunstvollen Fretboard-Fahrten als Einleitungen, die zuweilen auch einen jazzigen Charakter hatten, waren absolute Hinhörer. Erst langsam kristallisierten sich die Stücke heraus. Die beiden Musiker erfreuten das Publikum durch eine schier nicht enden wollende Spielfreude und einer Spontanität, die bei den flotten Teilen des Gigs atemberaubend war. Da konnte man vor Staunen schon große Augen bekommen.
Ob das Duo ihre akustischen Gitarren unisono zum Klingen brachten, oder sich mehrmals in einen Frage-Antwort-Modus begaben, es war grandios, diesen beiden Musikern zuzuhören. Die Stimmung auf und vor der Bühne war prächtig. Es durfte auch gelacht werden. Eine besondere Situation ergab sich bei der Albert Collins-Nummer "Too Tired". Abermals entwickelte sich Frage-Antwort-Konstellation. Ben Poole legte vor und irgendwie fand er bei seinem furiosen Beitrag kein Ende. Guy Smeets schaute und hörte. Guy Smeets schaute und hörte immer noch. Guy Smeets blickte achselzuckend und fragend ins Publikum. Guy Smeets schaute wieder zu Ben Poole, der kontinuierlich weiter spielte. Guy Smeets nahm einen Schluck Rotwein. In dieser Situation hatte niemand etwas gegen das Lachen. Schließlich machte Ben Poole mit einer Handbewegung in Richtung Guy Smeets deutlich: 'jetzt du'. Guy Smeets sammelte sich und von Virtuosität getrieben, trumpfte er dann mächtig gut auf. Highlight!
Beim Vorspann von "Take It No More" servierte uns Ben Poole eine klassische Variante und bei wechselnden Soli öffneten beide ein unendliches Fass der Fantasien. Mit dem Ergebnis, dass man eine Gänsehaut nach der anderen bekam. Die Härchen auf den Armen wuchsen im Dauereinsatz und ganz allgemein, auch durch die Lockerheit der beiden Hauptdarsteller verursacht, war die herrliche Location erfüllt von tollen Schwingungen und einer Mischung aus Spannung und Entspanntheit. In dieser besonderen Situation haben Konzerte definitiv Seltenheitswert.
Bei angenehmen Außentemperaturen startete man "It Doesn’t Have To Be That Way" mit iberischem Flair. Bei geöffneter Terrassentür zwitscherten die Vögel ihren fröhlichen Frühlings-Blues.
Über ganz speziell geprägten Version von Canned Heats "Going Up The Country" und Don Henleys "Dirty Laundry" nutzte Guy Smeets zum Start von "Stay At Mine" den Gitarrenkorpus als Percussion-Instrument. Später meinte Ben Poole zu seinem Partner: »[…] Let’s see what happens. […]« Es entwickelte sich eine gigantische XXL-Jam. Mit Zitaten unter anderem von "Billy Jean", Deep Purples "Smoke On The Water" und "Purple Haze" (Jimi Hendrix) gab es am Ende des Medleys beim Publikum kein Halten mehr. Tosender Beifall. Abschied von der Bühne.
Nach dem Gig hatten beide Musiker viel Zeit für interessante Gespräche am Verkaufs-Stand und dem Signieren von "Acoustic Dou Live".
Da lohnten sich selbst Anreisen einiger Besucher von rund eineinhalb Stunden.
Beeindruckend, für welch tolle Stimmung man mit zwei akustischen Gitarren und zwei Stimmen sorgten konnte.
Hats off, Ben und Guy!
Dank an Peter Rutten für den tollen Sound.
Ein großer Dank geht auch an das gesamte De Brauerij-Team. In Kranenburg-Niel wurde eine wunderschöne Location geschaffen. In dieser persönlichen Atmosphäre besucht man immer wieder gerne Konzert. Beide Daumen hoch, Joost & Co.!
RockTimes bedankt sich bei Jan Janssen für den Platz auf der Gästeliste.
Am 23. März wird der Musiker Boaz in De Brauerij, Kranenburg-Niel erwartet.
Bleibt gesund und nehmt euch zur Ablenkung Zeit für gute Live-Musik.
Bildnachweis für alle Bilder des Events: © 2025 | Joachim Brookes | RockTimes
Line-up Ben Poole & Guy Smeets:
Ben Poole (vocals, acoustic guitar)
Guy Smeets (acoustic guitar, vocals)





















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