Blue Deal, die Band aus dem Schwarzwald und Gewinner des German Blues Awards 2024 für das beste Album.
Als Gewinner der German Blues Challenge war auch 2023 ein erfolgreiches Jahr für das Quartett Blue Deal.
2022 kam das Debütalbum mit dem Titel "Holy Ground" und 2024 folgte "Can’t Kill Me Twice".
Im Herbst 2025 folgte das Album "Make A Change", das als CD sowie LP via DixieFrog auf den Markt kam.
Wie unter anderem aus der Pressemitteilung von V2 Promotion hervor geht, wurde das Album »[…] aufgenommen in den ersten Monaten des Jahres 2025 […]«.
Weiterhin erfahren wir, dass "Make A Change" von Tom Vela aufgenommen, gemixt und produziert wurde.
Die elf Songs bringen es auf eine Gesamtspielzeit von fast genau vierundvierzig Minuten.
Riffige Gitarren, ein Honky Tonk Piano, klasse Gesang, eine Rhythmus-Fraktion, die die flotte Fahrt in "Another Reason" vorantreibt. Das sind die hervorstechenden Merkmale des ersten Tracks von "Make A Change". Eine Nummer, dessen Rock’n’Roll schon zum Tanzen animiert.
Kernstück, zumindest von der Spielzeit her, ist "Greenland Shark".
Die ersten Gitarrentöne deuten es an. Hier rankt Blue Deal ihr musikalisches Können rund um den Slow Blues. "Greenland Shark" ist eine Ballade, deren Geschwindigkeit kurz vor der Bewegungslosigkeit zu verorten ist. Dann setzt Joe Fischer mit seinem unverwechselbaren Gesang ein und da ist sie, die so oft gepriesenen Gänsehaut. Wunderschön, wie sich der Sechssaiter in herrlichen Fantasien darstellt. Joe Fischers Stimme wird umringt von einem prächtigen Chorgesang. Toll! Die Emotionen von Tom Velas Gitarrenspiel kommen direkt aus seiner von Zwölftakter gefüllten Seele, die hier in einem brillanten Solo zur Geltung kommen. Nach einem Break hin zu einem sehr ruhigen Teil, packt dieses Lied die Dynamik beim Schopf und so sorgt der Track insgesamt für ein Highlight!
Die akustische Gitarre leitet das ebenfalls zurückhaltend arrangierte "Easy to Hurt" ein. Joe Fischers Stimme glänzt durch eine schöne Rauheit und wieder sind die Leute vor den Lautsprechern verzaubert von Tom Velas Gitarren-Künsten. Auch dieser Song ist Emotion pur. Top!
Blues-Ballade zum Dritten. "Over Jordan" belegt die Blue Deal-Abwechslung beim Slow Blues, der von der Instrumentierung her sehr dezent und mit Harp inszeniert wird. Ein hochklassiger Gesang inklusive Chor, der ein Gospel-Feeling hervorruft, ist prägend und besonders fein ist der Jazzbesen-Einsatz von Drummer Jürgen Schneckenburger. Highlight!
Das abschließende "Storm Will Come" ist eine weitere Trumpfkarte in Sachen Slow Blues. Hier tritt das vorzügliche Jonglieren mit der Dynamik mehr in den Vordergrund. Ist Tom Vela ein Fan von Gary Moore?
Es soll jetzt aber nicht der Eindruck entstehen, als könne Blue Deal nicht rocken.
Das macht das Quartett schon mit der zweiten Nummer "Bad Boogie Woman". Ist da so viel Boogie drin, wie der Sontitel verspricht? Ja, Punktlandung. Let’s Boogie. Die Fußwippe kann gar nicht anders, als im Rhythmus von Bassist Willi Macht sowie Jürgen Schneckenburger mitzumachen. Aber gerne doch. Ein Zwiegespräch hält die gute Laune in keiner Weise auf. Super!
Wow! Hier geht was ab. "Get It Done" ist harter Rock im Blues-Outfit. Die Sounds dr Hammond erfüllen die heimischen vier Wände und Joe Fischers Tasten-Solo weckt Erinnerungen an den einstigen Keyboarder von Deep Purple, Jon Lord.
Das Instrumental "Hell Valley" entwickelt sich zu einem wahren Blues-Vulkan mit furiosem Slide-Spiel und das Titelstück "Make A Change" rockt mit seinem tollen Groove die letzten Krümel vom Tisch.
"Make A Change" von Blue Deal ist ein beeindruckendes Album.
"Make A Change" von Blue Deal reflektiert in jedem einzelnen Song das hohe Niveau des Quartetts.
"Make A Change" von Blue Deal ist ein Hochkaräter.
Line-up Blue Deal:
Joe Fischer (vocals, harmonica, organ, keyboards, cigarbox guitar)
Tom Vela (guitar, bass, backing vocals)
Jürgen Schneckenburger (drums, percussion)
Willi Macht (bass)
Tracklist "Make A Change":
- Another Reason
- Bad Boogie Woman
- Easy to Hurt
- Get It Done
- Hell Valley
- Make A Change
- Greenland Shark
- Two Hearts
- Over Jordan
- Rent A Heart
- Storm Will Come
Gesamtspielzeit: 43:56, Erscheinungsjahr: 2025


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