Die Kölner Band Can war in den siebziger Jahren das Aushängeschild der deutschen Rockmusik. Einflussreich und vielbeachtet in Großbritannien, ist sie in Deutschland bis heute lediglich eine Band für Eingeweihte und Spezialisten. Der Autor Hendrik Otremba sprach mit dem Can-Gründer Irmin Schmidt und machte sich mit Hilfe von acht Suchbegriffen auf eine Reise durch das Werk und die Geschichte dieser Band. In der Ankündigung heißt es weiter: »So klug wie emphatisch betrachtet er Cans musikalische Beiträge zum deutschen Film, untersucht das Geheimnis ihres Grooves und die Collage als Formprinzip.« Das Buch »Can« erscheint am 15. Oktober 2025.
Die Kölner Band Can passte und passt – wenn auch lose mit dem Begriff Krautrock assoziiert – in keine Schublade. Zwischen 1968 und 1979 veröffentlichte sie regelmäßig Alben, die mittlerweile als moderne Klassiker zwischen Pop und Avantgarde gelten, komponierte erfolgreiche Filmmusiken und spielte ausufernde Konzerte. In der internationalen Rezeption hat die Band heute einen legendären Status. Nach der Auflösung blieben die Mitglieder eng miteinander verbunden und setzten ihre Karrieren auf Solopfaden fort, wobei sie sich oft gegenseitig musikalisch unterstützten. Auch Autorenfilmer wie Roland Klick und Wim Wenders profitierten von der großen Kompositionsgabe der Gruppe.



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