Aus der Presseinformation von Noisolution:
»[…] Seit 2022 touren Oakfarm durch Deutschland und haben sich dabei zunehmend einen Namen als intensive und mitreißende Liveband gemacht. Im Laufe von drei Tourneen sowie zahlreichen Club- und Festivalauftritten hat das Trio einen eigenen Stil entwickelt, der ganz vom Moment lebt. Ausgedehnte Jams, dynamische Kontraste und die unmittelbare Verbindung zum Publikum lassen jede Show direkt, lebendig und einzigartig wirken. […] Mit ihrem selbstbetitelten Debütalbum, das 2024 erschien, präsentierte die Band erstmals ihre Verbindung aus Heavy Blues, warmen Vintage-Klängen und psychedelischer Atmosphäre. […]«
Auf "Too Hard For Some Too Soft For Others" präsentiert das Oakfarm-Trio insgesamt acht Songs, die es auf eine Gesamtspielzeit von 35:58 Minuten bringen.
Aufgenommen wurden die Tracks im österreichischen Freinberg von Martin Frank und Jan Korinek.
Letzterer ist in "Echoes" auf der Rhodes-Orgel zu hören.
Oakfarms Musik ist tief im Blues verwurzelt.
Oberirdisch reichen die Verästelungen dann bis zum alternativen Blues Rock und Heavy Blues Rock, erweitert durch psychedelische Ausflüge.
Ganz am Ende der vorliegenden Platte präsentiert Oakfarm eine Überraschung.
Melancholisch-zurückhaltende Gitarrenläufe Begleiten beim Intro Tobias Lembergers Gesang in "Now & Then". Dann baut sich riffige Dynamik auf und ab geht die Post bei dieser Schluss-Nummer. Zwischendrin kehrt die Combo zurück zu einem ruhigeren melodischen Part. Das Wechselspiel wiederholt sich und Tobias Lemberger spielt ein Gitarren-Solo mit feinen Sound-Effekten. Deutlich hört man Bassmann Arne Döpper, der seinem Tieftöner ebenfalls Klang-Veränderungen verpasst. Klasse Arrangement, toller Song. Dann folgt eine Minute absolute Ruhe. Danach hören wir eine ganz sensibel intonierte akustische Gitarre, die Tobias Lembergers emotionalen Gesang perfekt in den Vordergrund rückt. Ab in den Topf der Highlights mit diesen beiden Nummern. Folglich sind es inklusive HiddenTrack neun Songs.
"Too Hard For Some, Too Soft For Others".
Auf eine relaxte Eröffnung folgt ein vibrierender Bass mit akzentuiertem Dennis Oelze-Drumming. Man wartet förmlich auf eine Blues Rock-Explosion. Die folgt stante pede, nur um wieder in den Anfangsmodus zurück zu schalten. Dieses Jonglieren mit der Dynamik ist das Markenzeichen des Titeltracks. Obendrauf kommt noch eine furios-extrovertierte Tobias Lemberger-Fretboard-Fahrt, die sich leicht an der Psychedelic anlehnt. Klasse Nummer.
Auch "Echoes" startet sinnlich-verspielt. Tobias Lemberger trifft mit seinem Gesang genau die Stimmung der Musik und dieses Stück darf man unter kraftvoller Ballade speichern. Die Rhodes-Keyboards von Jan Korinek hätten auch bei dem einen oder anderen Song ihren Platz finden können.
Wow! Tobias Lemberger gibt in seinen Alleingängen alles und lässt seiner Power freien Lauf.
Ein Hinhörer ist auch "Don’t Fade Away". Arne Döpper sowie Schlagzeuger Dennis Oelze versehen die Nummer mit einer sehr gelungenen gemeinsamen Solo-Action. Riffiger Blues Rock.
Bei allem bunten, auch heftigen Treiben glaubt man kaum, dass Oakfarm einem Song den Titel "Oakpop" verpasst. Gemessen an den anderen Liedern macht diese Komposition besonders durch ihren melodischen Refrain auf sich aufmerksam. Na ja, Pop ist nicht ganz angebracht, dennoch eine gute Nummer.
Dieses Wechselspiel zwischen relaxten sowie aufbegehrenden Phasen wird zu einem Oakfarm-Markenzeichen.
"Lucy" ist ein Himmelsstürmer.
Da geht Tobias Lembergers E-Gitarre ganz steil, wie eine Rakete schießen die psychedelischen Töne durch die Wolkendecke hinein in den Kosmos. Große Freude! Ein Highlight des Oakfarm-Heavy Blues Rock.
"Adjustments" mit Chorgesang von der Rhythmus-Fraktion kommt, abgesehen von einem abermals hinlangenden Refrain, einer Jam-Session der psychedelisch-aufbegehrend Art gleich. Hammer!
"Too Hard For Some Too Soft For Others" von Oakfarm aus Kiel ist definitiv keine musikalische Schonkost.
Aber diesen alternativen Blues Rock mit psychedelischen Ausflügen braucht man.
Line-up Oakfarm:
Tobias Lemberger (lead vocals, guitar)
Arne Döpper (bass, backing vocals)
Dennis Oelze (drums, backing vocals)
With:
Jan Korinek (Rhodes organ – #2)
Tracklist "Too Hard For Some Too Soft For Others":
- 3000 Miles (And Nothing Gained) – The Story Of A Touring Band
- Echoes
- Lucy
- Too Hard For Some, Too Soft For Others
- Oakpop
- Don’t Fade Away
- Adjustments
- Now & Then
Gesamtspielzeit: 35:58, Erscheinungsjahr: 2026



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