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Robert Schroeder / Mosaique Edit 2025 – CD-Review

Nach Floating Music Edition 2023, wurde Robert Schroeders "Mosaique" als 2025er-Veröffentlichung neu aufgelegt.
Spheric Music schreibt dazu unter anderem:
»[…] 1981 wurde Robert Schroeder’s dritte LP auf LINK Klaus Schulze’s IC-Label veröffentlicht. […] Gerade rechtzeitig zur 20jährigen Zusammenarbeit zwischen Robert Schroeder und Lambert Ringlage (CIO von Spheric Music) wird das dritte Album aus 1981 […] endlich auf CD veröffentlicht. […] Noch während der Produktion von Mosaique im IC-Studio von Klaus Schulze fuhr Robert 1981 zur Frankfurter Musikmesse und kaufte dort direkt am Stand den ersten PPG Wave-2, fuhr damit zurück ins Studio und produzierte damit die Mosaique. Mitgewirkt haben Charly Büchel (Gitarre), Rob Van Schaik (Bass), Fred Severlohund Tommy Betzler (Drums). […] Zwei Bounstracks verlängern die recht kurze Original LP Version um über fünfzehn Minuten. […]«

Auch vierundvierzig Jahre nach der Veröffentlichung von "Mosaique" als LP beamt uns die Robert Schroeder-Musik weiterhin in den Weltraum der besonderen Art.
Alle vom Protagonisten geschriebenen Stücke verfügen immer noch über eine herrliche Anziehungskraft, die wohl jeden Electronica-Fan begeistert.
Weiterhin interessant ist die Tatsache, dass wir es auf der vorliegenden Platte mit einer Band zu tun haben. Eher ungewöhnlich für Robert Schroeder, der ganz allgemein seine Kompositionen alleine aufnimmt.
Unter diesem Aspekt gibt es der Musik natürlich einen zusätzlichen Push.

Der Robert Schroeder-Kosmos verfügt über eine fantastische Weite.
Der Aachener Künstler ist definitiv keine Blaupause von Klaus Schulze.
Robert Schroeders Musik hat einen eigenen Charakter und sein beschaulich-malerisches Verständnis elektronischer Musik zieht sich wie ein roter Faden durch das Album.
In besonderer Weise ist das bei "Computervoice" der Fall. In diesem zweitlängsten Lied sind, neben faszinierenden Melodiebögen und Klängen, in besonderer Weise das Jonglieren mit der Dynamik, die fesselnden Drum-Sequenzen sowie das Klavier und die Gitarre in ihrer akustischen Ausführung.
Bei der ersten Nummer sind wir gleich beim Titelsong der vorliegenden Platte. "Mosaique" verursacht gute Laune. Die von funkigen Bass-Läufen über eine mit Talkbox-Effekten arrangierte E-Gitarre sowie sphärischen Sounds bis hin zu Querflöten-Klängen viel Abwechslung bietet. Die zwölf Minuten erfahren im Laufe des Stücks eine immer größer werdende Intensität und gepaart mit atmosphärischen Wechseln, die sich fließend verändern, ist dieser Opener, der zum Ende hin immer mehr Dynamik entwickelt, ein Highlight.
Die Snake serviert uns einen Marschrhythmus. Die darum herum inszenierten fröhlichen Sounds lassen bei "Aix La Chapelle" Freude aufkommen. Man möchte sich im Takt dazu bewegen.
Neben herrlich schwebend-schwingenden Sounds ist "Galactical" ein Track, in dem immer mehr Rhythmik aufgebaut wird und bei "Syntropia" sagt einem das Kopfkino, dass es sich um eine mystische Gegend auf einem fernen Planeten handeln könnte. Es scheint sich wohl um eine Robert Schroeder-Solo-Nummer zu handeln.
Die beiden Bonustracks runden den überaus positiven Eindruck diese Wiederveröffentlichung ab.

"Mosaique Edit 2025" von Robert Schroeder ist nach so vielen Jahren nach der Veröffentlichung der LP 1981 als zeitlos einzustufen.
"Mosaique Edit 2025" von Robert Schroeder verfügt über einen besondere Persönlichkeit, die sich von anderen Veröffentlichungen unterscheidet.
Bleibt gesund und nehmt euch zur Ablenkung Zeit für gute Musik.


Line-up Robert Schroeder:

Robert Schroeder (all keyboards, electronics)
Charly Büchel (guitar)
Ron Van Schaik (bass)
Fred Severloh (drums)
Tommy Betzler (drums)

Tracklist "Mosaique":

  1. Mosaique (12:00)
  2. Utopia (5:56)
  3. Aix La Chapelle (4:28)
  4. Computervoice (12:20)
  5. Syntropia [Bouns] (8:59)
  6. Galactical [unrel. Bonus] (6:25)

Gesamtspielzeit: 50:28, Erscheinungsjahr: 2025

Über den Autor

Joachim 'Joe' Brookes

Genres: Blues, Blues Rock, Alternative Music, Space Rock, Psychedelic Music, Stoner Rock, Jazz ...
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