Tausende zerstörte Gebäude, Tote, viele Verletzte und laut Nachrichtenmeldungen Hundertausende Menschen auf der Flucht vor dem Flammeninferno. Ganze Straßenzüge sollen abgebrannt sein und da man die betroffenen Gebiete noch nicht sicher betreten kann, ist das wahre Ausmaß nur zu schätzen.
Es sind verschiedene Waldbrände, die im Großraum Los Angeles in Kalifornien wüten und die Flammen machen keinen Unterschied, ob sie nun die Habe normaler Menschen oder sog, Promis zerstören. Wer von den letztgenannten betroffen ist, wird in den News erzählt. Davon abgesehen, dass es für die VIPs kein Problem sein dürfte, ihre Domizile wieder aufzubauen, sind auch dort mit Sicherheit unbezahlbare Erinnerungsstücke den Flammen zum Opfer gefallen. Die alten Fotos der Groß- und Urgroßeltern, die Bilder der Kinder nach der Geburt, persönliche Gegenstände, u. v. a. m. sind Armen und Reichen wichtig und man kann sie mit noch so viel Geld nicht mehr ersetzen.
Was nun RockTimes betrifft, so hat es auch eine Institution getroffen, die dem ein oder anderen Musikfreund etwas sagt: Das Mouse House ist abgebrannt.
»Producing, Engineering, Song Development, Mixing, Mastering, and more«, steht auf der Website von Rich Mouser, dem Produzenten und Musiker, der das Mouse House Studio betrieb.
Rich, so hört man – und das ist das Wichtigste – ist in Sicherheit. Aber auch er muss verdauen, unwiederbringbare Gegenstände verloren zu haben. Rich, in dessen Studio sich viele bekannte Musiker die Klinke in die Hand gaben (die Liste der Studio-Klienten ist auf der Website einzusehen), besaß auch eine Sammlung an Vintage-Equipment, die nun zerstört ist.
Wir drücken Rich und allen anderen Betroffenen die Daumen, dass sie mit den Tragödien zurechtkommen und hoffen, dass die Retter und Helfer der Katastrophe bald ein Ende setzen.



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