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Joe Bonamassa und das Rory Gallagher-Album

Joe Bonamassa und das Rory Gallagher-Album - News

Joe Bonamassa kündigt hat mit "Walk On Hot Coals" einen Live-Mitschnitt angekündigt, auf dem er ausschließlich Songs von Rory Gallagher bieten will. "The Spirit Of Rory" ist eine persönliche Hommage an den irischen Blues-Musiker Gallagher, die im vergangenem Jahr bei drei ausverkauften Konzerten in Rorys Heimatstadt Cork aufgenommen wurden. Das Album erscheint am 19. Juni 2026 über Bonamassas Label J&R Adventures. Drei der Songs ("Walk On Hot Coals", "Bullfrog Blues" und "Who’s That Coming") kann man über die üblichen Plattformen bereits anhören. "Walk On Hot Coals" wird parallel auch als Video veröffentlicht.

Bonamassa selbst erzählte zur Entstehungs-Geschichte der Platte: »Ich hatte nie die Ehre, ihn kennenzulernen, aber seine Musik und sein musikalisches Können spielen in meinem Leben eine große Rolle. All die Jahre später wurde ich von Rorys Familie gebeten, darüber nachzudenken, einige seiner Stücke zu spielen und ihm an einem Veranstaltungsort in Cork Tribut zu zollen. Der bloße Gedanke daran machte mir Angst. Ja, ich hatte Angst, es überhaupt zu versuchen, aber gleichzeitig fühlte ich mich so geehrt, dass seine Familie der Meinung war, ich könnte dieser Aufgabe gewachsen sein.«

Anbei schon mal die Tracklist der CD-Version:


  1. Cradle Rock
  2. Walk On Hot Coals
  3. Tattoo’d Lady
  4. I Wonder Who
  5. Calling Card
  6. Who’s That Coming?
  7. Messin' With The Kid
  8. Bullfrog Blues
  9. Treat Her Right
  10. Bad Penny
  11. I Fall Apart
  12. A Million Miles Away
  13. As The Crow Flies
  14. Back On My Stompin' Ground

Über den Autor

2 Kommentare

  1. Manni

    Mich überzeugt das nicht. Wurde schon Rory selbst von seinem Landsmann Van Morrision als "Copy Cat" bezeichnet, ist Joe Bonamassa die Krönung des Begriffs. Nicht einer dieser Songs kommt an die verfügbaren Original-Liveaufnahmen von Rory Gallagher heran, teilweise nicht mal in die Nähe von diesen, als Beipsiel sei hier "Walk on hot Coals" genannt. Zwischen Rorys VÖ auf der 74er "Irish Tour" und dieser Version von Joe Bonamassa klaffen Welten. Perfekte Beherrschung der Gitarre, das hat Bonamassa drauf, keine Frage. Aber wo bleibt das Gefühl? Ich jedenfalls finde diese Aufnahmen im Vergleich zu den Originalen als seelenlos.

    Ein Pfund kann diese CD in die Waagschale werfen: Klanglich ist das überzeugend, kein Wunder. Vor 50 Jahren hatte man eben nicht das Equipment wie heutzutage.

    1. Ilka Heiser, die 'Chefin'

      Da stimme ich dir in allen Punkten ausnahmslos zu, Manni. Ich habe mir das Album komplett angehört und musste wirklich konzentriert die Ohren spitzen, um rauszuhören, welcher Song das ist. Nur einige wenige erkannte ich auf Anhieb.
      Bonamassa ist ein hervorragender Techniker, aber er spielt mir einfach viel zu seelenlos. Auch seine Stimme reicht an die Rorys niemals heran, da fehlt ebenfalls dieses gewisse etwas. Es ist keine schlechte Platte, spricht mich aber nicht wirklich an.

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