Am 25. September 2025 waren Dennis Hormes & Friends wieder einmal zu Gast in der Butze by Falko, Tönisvorst.
Wurde beim letzten Konzert im August geschrieben, dass Dennis Hormes mit seinen Freunden in »[…] einem mittlerweile konstanten Line-up […]« auftreten, änderte es sich für den Auftritt im September 2025.
René Pütz gehörte im Februar 2025 zum Line-up. Damals spielte er Keyboards, akustische sowie elektrische Gitarre und sang.
Am 25. September erlebten wir den Musiker als Sänger und am Bass, den er auch für Henrik Freischlader zupft.
Schlagzeuger Ettore Olla war ebenfalls bereits bei Dennis Hormes & Friends mit von der Partie. RockTimes sah ihn vor fast zwei Jahren in der Formation.
Den Keyboarder René Schlothauer hatte RockTimes in der Band noch nicht erlebt. Unter anderem spielt er in der Combo Popsofa.
Dieses Dennis Hormes & Friends-Konzert war ein Festival für die Sinne und der faszinierenden Sounds.
Eine Band, die bisher in diesem Line-up noch nie zusammenspielte, wie Pené Pütz meinte, begeisterte das zahlreich erschienene Publikum von Beginn ("Over My Shoulder"/Mike & The Machanics) bis zur Zugabe ("Is This Love"/Whitesnake).
Bei der Song-Auswahl zeigte das Quartett ein feines Händchen, gab den Coversongs einen Wiedererkennungswert und verpassten den Fremdkompositionen eine sehr individuelle Ausstrahlung.
Phasenweise hatte der knapp zweistündige Gig Jam- beziehungsweise Session-Charakter.
Besonders hervor stachen dabei die beiden Protagonisten Dennis Hormes sowie René Pütz.
Natürlich standen auch Solo-Einlagen von Keyboarder René Schlothauer als auch vom Schlagzeuger Ettore Olla auf der Tagesordnung des Auftritts.
An dieser Stelle wird der Dank der Combo an Alex, der die Regler und Knöpfe für den Sound und die Lightshow fest im Griff hatte, gerne weitergereicht. Nur einmal hätte es für einen Moment kräftige Nebelscheinwerfer gebraucht. Dazu später mehr.
- Dennis Hormes (guitar, vocals)
- René Pütz (bass, vocals)
- René Schlothauer (keyboards, vocals)
- Ettore Olla (drums)
Dennis Hormes & Friends tauchten tief in den Rock, Funk und Soul ein.
Die Lead Vocals teilten sich die zwei Renés. Beide überzeugten durch ihren beeindruckenden Gesang. Jedes Mal passte das Timbre ihrer Stimmen perfekt zu den Songs, die sie sangen.
Ein ums andere Mal ließ Dennis Hormes seiner unendlichen Fantasie nicht nur in seinen Alleingängen freien Lauf. Im Kreieren von Sounds war er ein fantastischer Schöpfer der Meisterklasse der sechs Saiten. Auf seiner Gibson entwickelte er immer wieder wahre Klang-Spektakel. Ein Musiker, der stets in einem guten Mood war. Tolle Vibrations!
Diese klasse musikalischen Schwingungen verbreiteten auch alle anderen Musiker auf ihre persönliche Weise in der Location.
Gleich zweimal standen Songs von Stevie Wonder auf dem Programm. Zunächst sorgte nach der Rock-Nummer "Too Close" "I Wish" für funkelnde Funk-Stimmung im Rund. Da sah man zu dem herrlichen Ettore Olla-Groove im Publikum Leute, die tanzten. Große Kunst zeigte die Formation bei dieser Nummer für das ganz geschickte Abbiegen zu Santanas "Evil Ways".
Später, im zweiten Teil des Gigs, rief die Band den Stevie Wonder-Klassiker "Superstition" auf den Plan und Ettore Olla hatte seinen großen Solo-Auftritt. Mit mächtig differenzierten Beats sorgte er im wahrsten Sinn des Wortes für Wirbel. Allerdings verschwand er während seines Alleingangs im Nebel, der so stark aufzog, dass er nur noch zu hören war. Beide Daumen hoch für Ettore Olla. Zum Ende hin hievte man das Funk-Stück auf eine Rock-Ebene. Super!
Highlights? Da gab es viele.
Tom Pettys "Mary Jane’s Last Dance" sollte nicht zum letzten Mal Anlass zum Tanzen sein. In einem entspannteren Teil improvisierten René Pütz sowie Dennis Hormes und danach, im Verbund mit René Schlothauer, war ein Einklang von gleich drei Instrumenten angesagt. Herrlich!
Nach der Pause erreichte die Stimmung in der Butze by Falko gleich wieder Spitzenwerte, als sich in "Message I A Bottle" von The Police René Schlothauer und René Pütz bei den Lead Vocals abwechselten. Bei diesem Lied kam auch der Butze by Falko-Publikums-Chor zum Einsatz. Die Flaschenpost dauerte elf Minuten.
Der Höhepunkt aller Highlights war, nicht nur aus der Sicht des Berichterstatters, das Gnarls Barkley-Lied "Crazy". René Pütz sang und verpasste der Soul-Nummer den Funk, indem er seinen fünfsaitigen Tieftöner in geslappten Variationen spielte. Begleitet von Ettore Olla zauberte René Pütz ein Basssolo der intensiven Art und dann ließ sich Dennis Hormes von der Musik-Welt inspirieren. Bei seinem Alleingang blitzten das "James Bond"-Thema, Western-Klänge sowie eine Jimi Hendrix-Melodie auf. Super Jam!
Zum einen war das Ace-Stück "How Long" abermals ein Lied zum Mitsingen, zum anderen hatte René Pütz hier seinen wohl aufsehenerregensten Solo-Part. Er zupfte herrliche Jazz-Phrasierungen und als Sahnehäubchen verzierte René Pütz seinen Alleingang durch synchron gespielte Klänge zum Scat-Gesang bis in die hohen und tiefsten Töne. Hervorragend!
Mr. Misters "Broken Wings" zählte, genauso wie das in verschärften Reggae-Rhythmen präsentierte "Hotel California" von The Eagles, zu den Hinhörern.
Ein verträumtes Bass-Intro und mit einem aufbrausend-finalen Tieftöner-Solo beamte uns die Band mit Radioheads "Creep" zurück in die Neunzigerjahre.
Ein solches Konzert, wie es Dennis Hormes & Friends boten, versüßte einem den Alltag.
Harmonie und Kreativität ohne Grenzen waren die Botschafter dieser Dennis Hormes & Friends-Ausgabe.
Hut ab vor Ettore, Dennis und den beiden Renés!
Ein Dank geht an die immer freundliche Bedienung Vera.
RockTimes bedankt sich bei und Christoph Wefers für den Platz auf der Gästeliste.
Am 02. Oktober wird die Band Roxxette 100% Live in der Butze by Falko erwartet.
Bildnachweis für alle Bilder des Events: © 2025 | Joachim Brookes | RockTimes
Line-up Dennis Hormes & Friends im September 2025:
Dennis Hormes (guitar, vocals)
René Schlothauer (keyboards, vocals)
René Pütz (bass, vocals)
Ettore Olla (drums)


























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