Bereits Ende März 2026 hat die deutsche Rock-Band Lake ihre neue Single "Wish I Was A Sailor" und somit den nach "Boy On A Mission" zweiten Appetithappen auf ihr noch 2026 kommendes neues Album veröffentlicht. In der Ankündigung dazu heißt es: »Mit dem schottischen Sänger Ian Cussick am Gesang gewinnt das Stück emotionale Tiefe, während klassische Lake-Elemente subtil mit modernen Akzenten verschmelzen. Unter der Leitung von Mastermind Detlef Petersen zeigt die Band seit ihrer Reunion erneut ihren unverwechselbaren Mix aus kraftvollen Lead- und Harmonie-Vocals und charakteristischer musikalischer Eleganz – ein klarer Beweis, dass Lake ihren Glanz auch nach Jahrzehnten nicht verloren haben.«
Mit Lake (1976), Lake II (1978) und "Paradise Island" (1979) veröffentlichte die Band jene Alben, die bis heute als ihr Kernwerk gelten. Ende der siebziger Jahre kam es zur Trennung der Stammbesetzung um Detlef Petersen (keyboards, composition, production, backround vocals), Martin Tiefensee (bass, backround vocals), Geoffrey Peacey (keyboards, backround vocals), Alex Conti (lead guitars, backround vocals), Dieter Ahrendt (drums & percussion) und James Hopkins-Harrison (lead vocals). Nach Jahren individueller Projekte und dem Tod von Sänger James Hopkins-Harrison im Jahr 1991 schien das Kapitel Lake für immer beendet.
Seit 2018 arbeitet Detlef Petersen wieder gemeinsam mit Martin Tiefensee, Geoffrey Peacey und Alex Conti an neuem Material, ergänzt durch die beiden Frontmänner bzw. -sänger Rob Reynolds und Ian Cussick. Für das neue Album holte sich die Band weitere prominente Unterstützung: Drummer Kenny Aronoff spielte die Schlagzeug-Spuren in Los Angeles ein.



3 Kommentare
matthias lang
24. April 2026 um 17:41 (UTC 2) Link zu diesem Kommentar
Auf der Lakehomepage kann man schon LP, CD und DO CD vorbestellen, meine Bestellung ist raus….. VÖ wohl 5.6.
Ulli Heiser
21. April 2026 um 15:34 (UTC 2) Link zu diesem Kommentar
Hallo Peter,
ich stimme dir in allem zu und was die Blast fo Silence betrifft: da war ich damals auch schwer begeistert – https://www.rocktimes.info/Archiv/gesamt/l/lake/blast_of_silence.html
Beste Grüße
Ulli
Peter Trägner
21. April 2026 um 14:12 (UTC 2) Link zu diesem Kommentar
Oh, da freue ich mich schon drauf..
Lake standen damals neben Boston, Wishbone Ash, Journey, Kansas oder den Eagles auf meiner privaten Top Ten ganz oben. Habe nie ganz verstanden, weshalb sie in den USA Stadien gefüllt haben und hierzulande eher stiefmütterlich behandelt wurden.
Der Comebackversuch Anfang der 2000er war leider nicht erfolgreich. Für mich traurig, ein Konzert in Erfurt, vor vielleicht dreißig, vierzig Leuten.
Mit The Blast of Silence versuchte Conti 2005 zwar Lake wieder zu beleben, aber die Platte kennen wohl nur Insider.
Ich bin gespannt.