Paranoid war er, der Hund von Baskerville. Zumindest aber eine affenstarke Sache, als das deutsche Schlagerduo Cindy & Bert das Stück "Der Hund von Baskerville" vor 55 Jahren veröffentlichten, war das doch ein Coversong einer britischen Hard Rock-Band, die als Wegbereiter mindestens für den Heavy- und Doom Metal gelten: Black Sabbath.
Aus ihrem äußerst wichtigen zweiten Album Paranoid stammt der gleichnamige Track, den sich das Schlagerduo damals zu Brust nahm und damit auf der einen Seite die Heavy Rocker zum Schütteln brachten (was jetzt auch positiv zu verstehen ist) und auf der anderen Seite so manchen Schlagerfans ungläubiges Staunen in die Augen zauberte; ach was, in die Augen hexte.
Und nun hat der Düsseldorfer 'Brick Metaller' Ben Blutzukker zusammen mit dem »King of Heimorgel«, Mambo Kurt, den "Hund von Baskerville" aus dem Zwinger geholt und mit Metallspänen gefüttert.
Dieses Stück ist auf Blutzukkers neuem Album "Laut und deutschlich", das am 16. Januar 2026 erscheinen wird. Auf dieser Scheibe finden sich viele weitere eingedeutschte Version bekannter Stücke und Ben meint dazu: »Solche eingedeutschten Versionen existieren zuhauf! Daher habe ich ein komplettes Album mit solchen Kuriositäten aufgenommen.«
Zum wiederbelebten "Hund von Baskerville" gibt es ein Brickfilm-Musikvideo, das wir hiermit zeigen.
"Laut und deutschlich" kann man bereits vorbestellen.
"Der Hund von Baskerville" als Brickfilm-Musikvideo:



4 Kommentare
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Jürgen aus Bonn
4. Januar 2026 um 9:51 (UTC 1) Link zu diesem Kommentar
Hallo Ulli,
zunächst einmal alles Gute für das neue Jahr, Dir und Ilka und dem gesamten Team von Rocktimes, dem ich nach wie vor folge.
Dein Beitrag über den "Hund von Baskerville" hat mich an einen diesbezüglichen "Zwischenruf" von mir aus dem Jahr 2013 erinnert, in dem ich nicht nur eingangs auf die Cindy&Bert-Version dieses Songs eingegangen bin, sondern auch ausgangs auf eine bereits seinerzeit existierende Metal-Version dieses Songs aufmerksam gemacht habe, s. hier: https://www.rocktimes.info/Archiv/zwischenruf/cover.html.
Wieder einmal sieht man: die (Musik-)Geschichte wiederholt sich.
Viele Grüße
Ulli Heiser
4. Januar 2026 um 17:40 (UTC 1) Link zu diesem Kommentar
Hallo Jürgen,
ja in der Tat, dieser Hund fühlt sich wohl in unserem Magazin. Deinen Zwischenruf hatte ich bei meiner Suche gefunden, da ich wusste, er hat bei uns einen Platz. Er taucht übrigens auch an einer anderen Stelle auf.Wenn die diesen Artikel findest, 'darfst' du wieder einen Konzertbericht schicken, denn wenn du meinen Neujahrsgruß ( https://www.rocktimes.info/willkommen-im-jahr-2026/ ) liest, siehst du, dass dein Bonamassa-Konzertbericht einen guten Platz im Mittellfeld unserer Jahres-Top 50 belegt. Also Nachschub bitte 🙂
Grüße nach Bonn (das war mal eine Hauptstadt …)
Ulli
Jürgen aus Bonn
6. Januar 2026 um 16:46 (UTC 1) Link zu diesem Kommentar
Hallo Ulli,
selbstverständlich habe ich Dein Review zu "Heavy Kraut – Wie der Hardrock nach Deutschland kam" gefunden und gelesen. Es ist immer wieder bemerkenswert, welche Sammlungen unterschiedlichster Art die Bärenfamilie auf den Markt bringt; "Pop in Germany" mit dem besagten "Hund von Baskerville" stammt ja aus derselben Platten-Schmiede.
Deinen anderen Hinweis versuche ich, mir zu Herzen zu nehmen.
Mit musikalischen Grüßen
Jürgen aus Bonn
Ulli Heiser
11. Januar 2026 um 12:33 (UTC 1) Link zu diesem Kommentar
Ja, nimm ihn dir bitte zu Herzen
Gruß
Ulli