Der im Januar 1963 geborene Conrad Thomas Lant wurde bekannt als Cronos – Bassist der wegweisenden britischen Band Venom.
Der junge Conrad, der in Highschool-Bands gespielt und sich den Künstlernamen Cronos gegeben hatte, traf 1979 auf Jeffrey Dunn (später besser bekannt als Mantas). Cronos sprang ein, als diesem ein Bassist bei einem Auftritt fehlte – und blieb. Als Folge daraus entstand Venom, die einen Vertrag mit dem neuen Label Neat Records bekamen. Dort erschien schließlich 1981 "Welcome To Hell" – ein Debüt, das die Musikwelt veränderte. Es war fies, roh, rumpelig – dazu kam das satanische Image des Trios.
1982 folgte dann "Black Metal", das später Namensgeber für eine ganze Stilrichtung werden sollte, eine Richtung mit dem Ziel Extreme auszuloten. Venom traten live auf, mit viel Krach, Effekten, Pyros – veranstalteten ein Höllenspektakel, das für damalige Verhältnisse außergewöhnlich und aufsehenerregend war.
1987 verließ Cronos Venom um 1995 wieder zurückzukommen. Zwischendurch hatte er Solo-Scheiben unter dem Namen Cronos aufgenommen. Später gab es zwei Versionen von Venom, eine von Cronos und eine von Mantas (Venom Inc.).
Kult und wichtig für die Entwicklung der Extrem-Metal-Szene sind jedoch die frühen Werke, die Schaffensphase in den 80ern.
Nun teilte sein Sohn Nathan mit, dass Conrad Lant verschieden sei. Er bedankt sich bei Venom und den Fans (Venoms Legions), die über die Jahre hinweg Tonträger gekauft haben, zu Shows kamen, Shirts trugen und 'die Flamme lebendig hielten'.
»I want to thank all of the Legions for all of the support you have given my dad over the years. I know he really appreciated you all. He has laid down his soul, and his music will live on. The legend of Cronos will never die.«
Auch wenn Cronos nun das Zeitliche gesegnet hat – seine Legende wird bleiben.
R.I.P. Cronos



Neueste Kommentare