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Küstenrocker von Berluc erobern am 8. August 2026 das Zeulenrodaer Meer

Ost Rock Kult

Seit jeher haben die Musiker von Berluc ein enges Verhältnis zum Wasser. Zwar stehen die Buchstaben 'Berluc' für die Gründungsorte Berlin und Luckenwalde, doch fortan hielt Gründungsmitglied und Schlagzeuger Dietmar Ränker die Kogge von Warnemünde aus auf Kurs, was ihm bis heute erfolgreich gelingt. Als "Rocker von der Küste" eroberte sich die seit 1974 aktive Formation viele Fans. Die Popularität beruht nicht nur auf den vorderen Platzierungen in den Hörercharts der DDR. Vor allem erspielten sich Berluc bei ihren ausgedehnten Konzerttouren einen hohen Bekanntheitsgrad.

»Sehnsucht nach der Ferne«, wie es in "Reise zu den Sternen" besungen wird, oder "Hallo Erde, hier ist Alpha" stehen für Texte aus der Science Fiction-Welt. "No Bomb", "Die Erde lebt" und "Grad aus" stammen aus dem großen Fundus der Ohrwürmer, die das Publikum lauthals bis zum Schluss mitsingen konnte. Mit ihrer geradlinigen musikalischen Darbietung überzeugen die Musiker bis heute. Da trifft es sich gut, wenn die 'Rocker von der Küste' am 8. August 2026 auf der Seestern Panorama-Bühne in Zeulenroda auftreten. Immerhin bezeichnen die Einheimischen ihre reizvoll gelegene Talsperre liebevoll als das 'Zeulenrodaer Meer': Also ein Gastspiel unmittelbar am Wasser. Mehr noch: Zeulenroda gehört zu den Orten, die für Berluc jedes Jahr »zum Pflichtprogramm gehörten und wo, ohne Übertreibung darf man das sagen, die Luft brannte«, wie Dietmar Ränker zu berichten weiß. Der inzwischen verstorbene langjährige Berluc-Fotograf und treue Fan Karsten Schoß aus Zeulenroda wusste ’seine' Band immer ins richtige Licht zu rücken. »Unvergessen war auch das Schlachtfest auf dem Hof eines Fans, der mir meinen Moskwitsch repariert hat. Er hatte mir eine Pulle Greizer Bier hingestellt. Der 'Mosi' war fertig und die Flasche leer«, erinnert sich das Berluc-Urgestein an viele Details aus der Bandgeschichte und so manche Begebenheit mit den Fans.

Mit dabei beim 'Ost Rock Kult' am 8. August ist die Puhdys-Tribute Band Wilder Frieden. »Vier erprobte Musiker aus Meißen haben es sich zur Aufgabe gemacht, das Buch der Ost-Rocker weiterzuschreiben und für ein paar weitere wilde Jahre zu sorgen«, heißt es in der Ankündigung. Damit leben zehn Jahre nach Auflösung der Puhdys deren Lieder auf der Bühne weiter. Die musikalischen Erben lassen Lieder aus 47 Jahren Bandgeschichte wie "Lebenszeit", Alt wie ein Baum", Das Buch", "Geh zu ihr" und "Wenn ein Mensch lebt" neu erklingen.

Eintrittskarten für das um 20.00 Uhr beginnende Rockmusik-Spektakel gibt es in den örtlichen Vorverkaufsstellen und über reservix.de .

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