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Ruthie Foster / Just Say Yes – Digital-Review

Ruthie Foster meldet sich mit dem Album "Just Say Yes" zurück.

Die zehn Songs wurden zum größten Teil gemeinsam von der Protagonistin, Tyler Bryant, Rebecca Lovell, Megan Lovell beziehungsweise Mike Seal geschrieben.
Weiterhin geht aus dem Pressetext von Motion International Promotion & Markting hervor, dass Tyler Bryant zusammen mit seiner Frau Rebecca Lovell (Larkin Poe) das Album produziert hat.

Deutlich in den Fokus der Platte gerät Tyler Bryant, der hier, zwar nicht bei allen zehn Songs, in die Rolle eines Multiinstrumentalisten (Gitarre, Bass, Keyboards, Percussion) schlüpft.
Ruthie Foster veröffentlichte "Just Say Yes" auf dem prestigeträchtigen Label Sun Records.

"Just Say Yes" ist das Nachfolgealbum von "Mileage", für das sie ihren allersten Grammy-Award erhielt.
Insgesamt bringen es die zehn Titel auf eine Gesamtspielzeit von 35:00 Minuten.

Neben den musikalischen Köstlichkeiten dominiert natürlich Ruthie Fosters ausdrucksstarke charismatische Stimme.
Nach einem riffig-griffigen ersten Track mit dem Titel "Thank You" und einem überragenden großformatigen Refrain mit tollem Chorgesang – Ruthie Foster singt einige Backing Vocals selbst – sind wir schon begeistert über diesen kompakten Song.
Da wird nicht lange gefackelt und schon erleben wir die Protagonistin in einem teilweise etwas zurückhaltenderen "Come On Up"-Milieu. Die Musik, dargeboten von beeindruckenden Mitmusikern, ist toll. Megan Lovell singt die Backing Vocals.
In "Hold On" verschmilzt Country-Flair mit Gostel-Feeling im Refrain. Eine weiteres klasse Stück, was uns die gesangliche Flexibilität einer Ruthie Foster vergegenwärtigt.

"Doubling Back" rockt und Tyler Bryant krönt das Lied, bei dem der Refrain abermals in Richtung Gospel geht, mit einem feinen E-Gitarren-Solo.
Ein Lob geht an den Schlagzeuger Ben Satterlee, der in sehr vielen Songs die Drumsticks einsetzt, für seine spürbar enge Zusammenarbeit mit Tyler Bryant, der in fast allen Songs auch die dicken Saiten zupft.
"Maybe It Up". Groove. Dieses Lied dient als Hinweis auf eine Nummer, die uns zum Tanzen auffordert und auch hier wird, durch den E-Gitarren-Fingerzeig auf den Boogie, der Spaßfaktor getriggert.

"Sitting Still". Ruthie Foster am Keyboard mit Pianoklang. Stellenweise dezente Sechssaiter-Begleitung. Die Stimme geht in besonderer Weise unter die Haut, weil sie in dieser Ballade mit einem klasse Rhythmuswechsel ausgestattet, im Vordergrund steht.
Bezogen auf balladeske Momente sind wir bei "Take Time" genau richtig. Ein hinreißend-ruhiges Stück mit nur ganz wenigen dynamischen Spitzen. Michael Webb an den schwarzen und weißen Keyboardtasten. Ein Beitrag mit Hingabe und Gitarren-Solo klingt nach Bottleneck-Sound. Highlight!
Der Tanzboden wird wieder voll, denn mit "Yes" geht der groovende Blues Rock unter die Haut. Es ist immer wieder eine Freude, wie prägend die Refrains mit dem Chorgesang sind. Auch hier überzeugt Tyler Bryant durch einen Alleingang.
Begeisterung. Gänsehaut. Tyler Bryant zupft den Kontrabass. Bevor das Schlagzeug ins relaxte Geschehen eingreift, wird der Rhythmus geschnippt. Ein Abschluss nach Maß.

Der Albumtitel "Just Say Yes" sagt alles über dieses hervorragende Album aus.


Line-up Ruthie Foster:

Ruthie Foster (vocals, keyboards – #8, background vocals)
Tyler Bryant (guitar – #1-10, bass, – #1,2,5-10, keyboards – #1,7, percussion – #1,3-10, additional programming – #9,10, background vocals – #3,10)
Michael Webb (keyboards – #5,6)
Dominic Davis (bass – #3)
Mike Seal (bass – #4, keyboards – #4)
Kevin McGowan (drums – #1)
Ben Satterlee (drums – #2,4-10, percussion – #4,6,7,10)
Megan Lovell (background vocals – #2)
Rebecca Lovell (background vocals – #5)

Tracklist "Just Say Yes":

  1. Thank You
  2. Come On Up
  3. Hold On
  4. Yes
  5. Take Time
  6. Doubling Back
  7. Tangled
  8. Sitting Still
  9. Maybe It Up
  10. Reachin'

Gesamtspielzeit: 35:00, Erscheinungsjahr: 2026

Über den Autor

Joachim 'Joe' Brookes

Genres: Blues, Blues Rock, Alternative Music, Space Rock, Psychedelic Music, Stoner Rock, Jazz ...
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Mail: joachim(at)rocktimes.de

2 Kommentare

  1. A.H. Wittebroek

    Zweimal gesehen beim Grolsch Schöppingen Blues festival. beste festival ever. Hervorragend die Ruthie und band und so eine freundliche Frau!

    1. Joachim 'Joe' Brookes

      Hallo André,
      wohl dem, der diese Künstlerin schon einmal auf der Bühne erlebt hat. Klasse
      Herzlich
      Joe

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