Aus der Pressemitteilung von Backseat PR entnehmen wir zu Money & The Man sowie ihrem Album "Mammon" unter anderem:
»[…] Das bisher lauteste Duo Overijssels ist zum Trio gewachsen und hat im neuen Setup ihre unbändige Live-Energie auf Platte gebannt. Nachdem sie bereits mit Gene Simmons, Wolfmother oder DeWolff die Bühne teilten und zwei Alben veröffentlichten, folgt mit Mammon im September also Album Nr. 3. Die Einflüsse reichen von All Them Witches, Queens of the Stone Age und Pantera bis hin zu einem rauen, bluesigen Swagger à la The Black Keys. Das Ergebnis: ein Sound, der wie die Hendrix Experience auf Steroiden daherkommt. […]«
"Mammon" enthält zwölf Songs, die es auf eine Gesamtspielzeit von fünfunddreißig Minuten bringen.
Ein wenig Erkunde. Overijssels ist eine niederländische Provinz im Osten des Landes mit der Hauptstadt Zwollo. Durch Overijssels fließt der Fluss Ijssel und die mündet später im Ijsselmeer.
Das kurze Titelstück "Mammon" (1:22 min) ist der instrumentale Einstieg in das Album.
Nach einem sphärischen Beginn wirkt die Nummer wie eine bedrohliche Psychedelic., die durch Gitarren-Feedbacks erzeugt wird.
"What Have You Got To Lose" zeigt da schon ein ganz anderes Gesicht. Nach einer riffig-rockenden, mit viel Groove versehenen Einleitung, kommt es stante pede zu einem besinnlichen Abschnitt, der den klasse Gesang von Henk Wesselink in den Vordergrund stellt. Ja, der kann richtig gut singen. Dann geht es bretthart wieder in die Vollen. Auch beim hart intonierten Stoner Rock ist Henk Wesselink immer noch gut bei Stimme.
"By Myself" startet mit sphärisch-psychedelischen Sounds und dann haben die Bass-Läufe von Tim Kampmann das Sagen. In diesem ruhigeren Track macht Henk Wesselink gesanglich einen auf Melodie und der Frontmann kann seine Stimmen auch in höheren Tonlagen gewinnbringend einsetzen. Zum Ende hin steigt die Dynamik etwas an.
In der Kürze liegt die Würze. "Then You Steal It" aktiviert einen verwegenen Groove zu der sich die E-Gitarre geschmeidig dem Funk nähert und Henk Wesselink spielt ein tolles Solo. Highlight!
Für das folgende "She Won’t Pretend" wird die im Stakkato geriffte E-Gitarre tiefer gelegt und so entsteht der Eindruck, als sei das Trio auf dem Weg zum Höllenfürsten. Klasse!
Im Blues verankert zieht in "The Fruit" eine akustische Gitarre unsere Aufmerksamkeit auf sich. Nachdenklich singt Henk Wesselink in knapp zwei Minuten den Zwölftakter. Das Trio kann auch Wellness für die Ohren.
"Something 'bout This Girl" zieht dann der Luftmatratze den Stöpsel. Money & The Man im sehr persönlich kolorierten Rock’n’Roll mit Retro-Blick. Wow! So ein fetziger Gitarren-Alleingang geht unter die Haut.
"Outskirts" ist die Ballade auf dem Album. Die tiefen Töne klingen wie auf einem Kontrabass gezupft und mit diesem Lied streichelt Money & The Man unsere Wangen ganz zart. Ein Trüffel-Stück der Besinnlichkeit. Highlight!
Hart, härter, "Sea Of Chemicals".
Ein Stück der exothermen Art. Hier wird jede Menge Energie freigesetzt. Die Power dieser Nummer übermannt einen förmlich. Ein furioses Treiben in Rhythmuswechseln ist angesagt. Zu dieser Härte bringt es der Frontmann fertig, melodisch zu singen. Ein klasse Kontrast.
Für "Someday We’ll All Find Out" aktiviert die Combo letztmalig den Stoner Rock-Turbo. Ein schöner Abschluss der Platte.
"Mammon" von Money & The Man ist eine echte Entdeckung.
"Mammon" von Money & The Man ist Stoner Rock in einer Weise präsentiert, die man so nicht oft hört.
"Mammon" von Money & The Man ist Stoner Rock mit melodischem Gesang und der erforderlichen Härte.
Line-up Money & The Man:
Henk Wesselink (vocals, guitar)
Tim Kampmann (bass)
Ymte Koekkoek (drums)
Tracklist "Mammon":
- Mammon
- What Have You Got To Lose
- Sea Of Chemicals
- Don’t You Think You’re A Cool Man
- By Myself
- Who’s There To Blame
- Outskirts
- Something 'bout This Girl
- Then You Steal It
- She Won’t Pretend
- The Fruit
- Someday We’ll All Find Out
Gesamtspielzeit: 35:07, Erscheinungsjahr: 2025



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