Mit gemischten Gefühlen spitzt der Verfasser diesmal seinen imaginären Griffel, ereilte ihn doch gerade vor einem Tag die Nachricht, dass die Protagonistin des zu reviewenden Albums, Jennifer Kowa, am 25. Juli 2024 verstorben ist. Deren Name mag in den letzten Jahr(zehnt)en vielleicht nicht mehr ganz so weitläufig bekannt gewesen sein, ein Stück deutscher Musikgeschichte hat …
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Parzival / David – The Hymn – Vinyl-Review
Dieses Lebenszeichen einer Band, die sich 1971 gründete und schon zwei Jahre später das Zeitliche segnete, hat Kollege Mario bereits 2021 rezensiert. 48 Jahre lagen also zwischen dem 1973er Output BaRock und der zeitliche Abstand zum Debüt Legend betrug gar 50 Jahre.
Da die CD-Version bereits 2021 über Hypertension Music veröffentlicht wurde, ist die Musik …
West End / America NA – Digital-Review
Tatsächlich auch schon wieder vier Jahre ist es her, dass wir euch die Band bzw. das Projekt West End mit seinem gleichnamigen Debütalbum vorstellen durften. Mit "America NA" liegt nun die brandaktuelle Scheibe vor, die nach der hohen Qualität des Debüts natürlich sehr neugierig macht. Glücklicherweise wird direkt beim ersten Durchlauf klar, dass die Stilistik …
Jennifer Kowa und das vergessene Album von 1988
Nachdem sich die Band The Radio im Jahr 1988 aufgelöst hatte, nahmen Win und Jennifer Kowa im neuen, eigenen Tonstudio diverse Titel auf. Die Platte "Stay Strong" wird als das Resultat eines außergewöhnlichen Projekts angekündigt, denn das vollständige Album, 1988 analog auf 16-Spur aufgenommen, existierte nur noch auf DAT-Demo-Bändern, aus denen kein Masterband mehr erstellt werden …
Nautilus / When Time Is Just A Word – CD-Review
Die Reise geht weiter. Und wenn die Gitarre im Opener "A Gentleman’s Bet" beginnt, ihre Schwingungen gen Hörers Kleinhirn zu schicken, möchte man nur eins: Aufhören zu schreiben, die Augen schließen und Phileas Foggs Fußstapfen, oder besser der Band Nautilus folgen, die nach dem 2022er A Floating City wieder auf Jules Verne setzt. Lag dem …
Wir verlosen zwei Exemplare von Tom Redeckers "Gull Sweat, Poems & Songs"
Beendet:
Gewonnen haben Georg S. und Silke S. Die RockTimer wünschen viel Freude mit Buch und CD.
»Ein Redecker gehört nicht nur ins Platten-, sondern auch ins Bücherregal«, heißt es abschließend im Review des zweiten Buches von Tom Redecker, den man zum einen als Musiker und zum anderen als Chef des Labels Sireena …
The Multicoloured Shades / 2025 – CD-Review
Manchmal ist die Welt doch gut.
2016 rezensierten wir den 'Nachlass' dieser Band, die das Label Sireena mit Recht als eine »Speerspitze des deutschen Neo-Psychedelic Rock« bezeichnet. Die Band war nicht nur im deutschsprachigen Teil Europas unterwegs, nein, sie überquerten auch den Ärmelkanal und infizierten die Briten.
1990 löste sich die Band auf, kam Jahre …
Jane / Live ’88 – CD-Review
Oh ja, der Werbung der Plattenfirma für dieses Album darf man tatsächlich zustimmen. Es ist in der Tat eine »…kleine Sensation…«, dass die mir vorliegende Scheibe nochmal ans Tageslicht kommt. Und wer sonst als das feine Label Sireena Records, das unter anderem auf solche Ausgrabungen spezialisiert ist, könnte hinter diesem klugen Schachzug stehen? "Live ’88" …
Tom Redecker / Gull Sweat, Poems & Songs – Buch- & CD-Review
»When all these creaking bones
Need a place to roam
Now I’ve got a home«
So wird das Buch eröffnet und der folgende Vierzeiler beendet das Werk:
»We are caged by a company
We are kept warm by acryl
We are sold out by an alien
And the priest will …
The Perc Meets The Hidden Gentleman: Murmelnde Mauern überm Tellerrand – Interview
Nachdem im Januar dieses Jahres das neue Album Les Variations Sonnenuhr der beiden Musiker Tom Redecker und Emilio Winschetti, die man als The Perc Meets The Hidden Gentleman kennt, zur Rezension vorlag, dauerte es nicht lange, bis wir uns zum Gespräch verabredeten, da diese Platte doch so ganz anders war, als das, was ich bis …
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