Zur EP "For My Bonghole" von The Great Machine heißt es in der Noisolution-Pressemitteilung unter anderem:
»[…] Drei Songs aufgenommen an einem Off Day auf ihrer 2025er Tour. Ohne Veröffentlichungs- oder Marketingplan, ohne Hintergedanken, spontan und direkt. Das Gefühl auf Tour zu sein, sollte auf Band gebracht werden. Und dann raus damit, wer weiß wann es wieder möglich sein wird, zusammenzukommen und ein komplettes Album aufzunehmen. […] Und bei aller Wildheit und Härte, diese drei Typen wollen nur spielen. Ständig auf Tour, sechs Alben in nur neun Jahren – und das unter extremen härtesten Bedingungen. […] Dass sie zu den besten und unterhaltsamsten Livebands gehören, ist kein Geheimnis, aber auch wenn das Leben nicht immer planbar ist, versucht die Band, ohne Vorurteile zusammen zu kommen, Musik zu machen und das Leben zu genießen. […]«
Schlagzeuger Dan Deutsch gibt mit seinen Drumsticks zur Einleitung von "Sorry" kurz den Takt vor und schon geht es mit viel Verve in die Vollen. Im Stoner Rock-Modus legt The Great Machine mit viel Power los.
Der sich in tieferen Lagen befindliche Gesang ist voller Energie, kratzt von seinem Engagement her schon an der Grenze zum Growlen. Das vom Schlagzeuger getrommelte Tempo ist hoch. Bass und E-Gitarre liefern sich einen fast schon spektakulären Wettkampf um die vordere Position. Am Ende lockert man die Zügel und lässt die Nummer entspannt ausklingen. "Sorry" ist eine Starkstrom-Powerstation mit einem klasse Stimmungswechsel und einem sich immer höher schraubenden E-Gitarren-Solo, das sich gewaschen hat.
Weiter geht es mit "Cut The Wire".
Zum Intro zu diesem Track treffen sich das Schlagzeug und der Bass von Aviran Haviv. Mit seiner fuzzigen E-Gitarre meißelt Omer Havivs am Granit des Stoner Rock und vom Tieftöner getragen geht der The Great Machine-Stoner Rock abermals ab, als gäbe es kein Morgen. So etwas hört man wahrlich nicht oft, denn Bass sowie E-Gitarre begeben sich unisono klingend zweimal auf einen gemeinsamen Weg. Die Energie der Vocals nehmen wir mit Freude zur Kenntnis, passen sie doch so gut zum Sound des Trios. Dann soliert Omer Haviv in einer ähnlichen Gangart wie im ersten Lied. Highlight!
3:05 Minuten war die Spielzeit von "Sorry".
"Cut The Wire" schloss sich mit 3:05 Minuten an.
"Lust" bringt es auf 4:27 Minuten, also deutlich länger.
Aviran Havivs Intro, angereichert mit zart-psychedelischen E-Gitarren-Klangmustern, verfügt über eine balladeske Ausrichtung. Dan Deutsch agiert dezent, sorgt für ein verschlepptes Tempo. Die Psychedelic wird fortgesetzt. Dann greift die The Great Machine-Power ins Geschehen ein. Die Dynamik schraubt sich immer höher und es wird richtig spannend. Was macht das Trio noch aus dieser Nummer? Man präsentiert uns eine tolle Mischung aus Heavy Rock sowie Stoner Rock. Ups! Das Stück endet wie eine Abrisskante an einer Meeresküste.
"For My Bonghole" von The Great Machine ist Power pur, rau, aber auch ein klein wenig zart.
"For My Bonghole" von The Great Machine ist genau das richtige Stoner Rock-Futter für die Ohren.
Line-up The Great Machine:
Aviran Haviv (bass, vocals)
Omer Haviv (guitars, vocals)
Dan Deutsch (drums, percussion)
Tracklist "For My Bonghole":
- Sorry
- Cut The Wire
- Lust
Gesamtspielzeit: 10:33, Erscheinungsjahr: 2026



Neueste Kommentare