"Born To Be Wild – Eine Band Namens Steppenwolf". So lautet der Name des Films, bzw. der Rockumentary von Oliver Schwehm.
Am 29. November 2025 ist der Film ab 10:00 Uhr in der ARD-Mediathek zu sehen. Am gleichen Tag läuft er von 23:15 bis 00:45 Uhr im NDR und sollte vielen Rockfans einen tollen Abend bescheren.
Wer gute Rockmusik mag, wird die von Steppenwolf kennen und lieben. Wie viele sind wohl damals aus dem Kino und mit stolz geschwellter Brust per Mofa oder Moped nach Hause gefahren und sangen:
»Get your motor runnin'
Head out on the highway
Looking for adventure
In whatever comes our way …«
Die Band, deren Wurzeln bis ins ostpreußische Tilsit reichen, hat mit ihrem wohl bekanntesten Song der damaligen Generation eine Hymne geschenkt. Steppenwolf – benannt nach Hermann Hesses gleichnamigem Buch – wurde »zu einer der ikonischsten und zugleich enigmatischsten Bands in der Geschichte der Rockmusik«.
Regisseur Oliver Schwehm sagt: »Dieser Film musste einfach gemacht werden, er gehört zu der seltenen Art von Geschichten, bei der die Realität die Fiktion übertrifft.«
Weltpremiere feierte der Film 2024 beim Filmfest München.
Zu "Born To Be Wild – Eine Band Namens Steppenwolf" liegen uns folgende zusätzlichen Infos vor:
- Regie: Oliver Schwehm
- Mit: Steppenwolf (John Kay, Nick St. Nicholas, Michael Monarch), Mars Bonfire, Alice Cooper, Klaus Meine, Taj Mahal, Cameron Crowe
- Originaltitel: BORN TO BE WILD – THE STORY OF STEPPENWOLF
- Land: Kanada, Deutschland
- Jahr: 2024
- Genre: Dokumentarfilm
- Laufzeit: 97 Min.
- Sprachfassung: OmU & dt. Voiceover
- Format: DCP, Blu-ray
- Kinostart: 04.07.2024
- FSK: 12
- Pressebetreuung: KERN DES GANZEN – Agentur für Filmkommunikation
- Kino-Dispo: DIE FILMAGENTINNEN
Und wer könnte kompetentere Worte finden, als Oliver Schwehm selbst:
»Wichtig war mir, dass man ein wirkliches Gefühl für die Musik bekommt, diese einzigartige Mischung aus Elementen von Rock, Blues, Funk, Psychedelic und Heavy Metal. Auch der Humor soll nicht zu kurz kommen. Einer meiner Lieblingsmomente sind gerade auch die Jahre nach der eigentlichen Blütezeit, wenn einzelne Bandmitglieder versuchen, die auseinandergebrochene Band zu reaktivieren und plötzlich mehrere Bands namens Steppenwolf durch die Lande ziehen und sich einen Wettstreit liefern, wer denn nun härtesten Sound hat.
Ein ganz besonderer Schatz sind die 20 Stunden Super 8 Aufnahmen die uns der Bassist Nick St. Nicholas zur Verfügung gestellt hat, die wir für den Film aufwendig restaurieren konnten und die uns direkt ins Kalifornien der Sechziger Jahre zurück beamen, in der Steppenwolf mit The Doors, Creedence Clearwater Revival und Janis Joplin auftraten – und der Konsum von LSD allgegenwärtig war und noch nicht unter Strafe stand.«
In diesem Sinne: Termin notieren und auf eine "Magic Carpet Ride" freuen.


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