«

»

Splinter / Alles kaputt – Digital-Review

Role Models war der Titel des im Sommer 2023 veröffentlichten Splinter-Albums.
Ende November 2025 brachte Splinter die drei Songs umfassende EP "Alles kaputt" via Noisolution auf den Markt.
Dazu heißt es bei Noisolution unter anderem: »[…] "Alles kaputt" ist ein musikalischer Neustart für das Quartett aus dem holländischen Leiden, die […] mit entsprechendem Retrorock begonnen hatten, auf dem zweiten Album dann eine farbenfrohe Bubblegum Rock Variante präsentierten und nun scheinbar alles kaputt gemacht haben, um es überraschend anders zusammen zu setzen. Songs wie sie Dave Vanian kaum besser intonieren kann, die dunkle Seite des Punk trifft auf die gewohnt filigranen Gitarren und Keyboards, die mal an The Stranglers  mal an The Doors erinnern. Splinter scheinen sich gefunden zu haben und präsentieren epische Pop-Hymnen mit Sicherheitsnadel am Revert. Songs, die nie den Tanzflur aus dem Auge verlieren – und wer die Band und Frontmann Douwe jemals gesehen hat, weiß wovon wir reden. […]«

Da ist der Start der EP mit dem Song "Warmongers" schon zu Beginn der Nummer eine Art Test für die Boxen, denn es geht verdammt furios und energetisch los. Zu einem treibenden Drumming von Barry van Esbroek spielt Gitarrist Sander Bus die Hauptrolle und im weiteren Verlauf gönnt uns Splinter die eine oder andere Verschnaufpause, in der sich fein strukturierte Orgel-Klänge bemerkbar machen und die Leute vor den Lautsprechern freuen sich über einen klasse Douwe Truijens-Gesang. In einem längeren instrumentalen Part sind die Gitarren-Sounds mehr und mehr riffiger Natur.
Schlussendlich verabschiedet sich das Stück durch ein schönes Fade-Out. Diese Gertjan Gutman-Tasten-Beiträge sind klasse.
"Warmongers" ist eine aufbegehrende Nummer mit sehr gut gesetzten Breaks mit ruhigerem Ambiente.

Was als nächstes folgt ist "Fear".
Da gehen die BPM jetzt aber steil nach oben. Bass & Drum sorgen für einen hochfrequent-groovenden Rhythmus. Tastenklänge zirpen durch die Lüfte und die E-Gitarre macht sich durch leicht schräge Töne bemerkbar.
Abermals gefällt uns der Gesang von Douwe Truijens. Die Drum-Beats halten das Tempo weiter hoch. Dieses Stück hat was von einem klasse New Wave-Stück und definitiv finden sich Leute, die dazu gerne das Tanzbein schwingen. Die Orgel sorgt für schöne Farbtupfer und man genießt den melodischen Refrain.
Boom! Und Schluss.

Schon schade. Wir sind beim letzten Song von "Alles kaputt" angekommen.
Die ersten beiden Tracks waren richtig gut.
Mal hören, was "Mankind" zu bieten hat.
Ups! Überraschung. Gertjan Gutman, der uns mit seinen Tasten-Sounds bisher gut gefallen hat, hat im Intro zu "Mankind" seinen Alleingang. Sphärisch-schwebend intoniert nimmt die Nummer nach einer Minute urplötzlich Fahrt auf und vermittelt etwas von Dramatik. Darüber singt Douwe Truijens auch mit einer von Effekten etwas verfremdeten Stimme und Sander Bus serviert klasse Soli auf der E-Gitarre.

"Alles kaputt" von Splinter ist eine kurze Angelegenheit und dennoch kommen die drei Songs sehr gut an.
"Alles kaputt" von Splinter ist digital bei einigen Download-Tankstellen erhältlich


Line-up Splinter:

Sander Bus (guitar)
Douwe Truijens (vocals)
Gertjan Gutman (organ)
Barry van Esbroek (drums)

Tracklist "Alles kaputt":

  1. Warmongers
  2. Fear
  3. Mankind

Gesamtspielzeit: 13:40, Erscheinungsjahr: 2025

Über den Autor

Joachim 'Joe' Brookes

Genres: Blues, Blues Rock, Alternative Music, Space Rock, Psychedelic Music, Stoner Rock, Jazz ...
Über mich
Meine Seite Im Archiv
Mail: joachim(at)rocktimes.de

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>