Die französische Musikerin Laura Cox meldet sich mit dem Album "Trouble Coming" zurück.
Nach Head Above Water, zu dem Kollege Mario Keim unter anderem schreibt:
»[…] In "Head Above Water" steckt eine Menge gut gemachter Rockmusik, ergänzt durch viele Blueselemente. Bei mehrmaligem Hören gibt es immer wieder Neues zu entdecken. Die Interpretin überzeugt mit einer gesunden Portion Energie, solidem Handwerk und einer unüberhörbaren Spielfreude.
Handgemachte Rockmusik wie aus dem Bilderbuch. […]«
"Trouble Coming" enthält elf Songs, die es auf eine Gesamtspielzeit von fast sechsunddreißig Minuten bringen.
Aufgenommen wurden die Tracks »[…] in between my living room and Studio des Muses […]«.
Produziert wurde die vorliegende Platte von Félix Matschulat sowie Jean-Marc Pelatan, die gleichzeitig auch die Mitmusiker von Laura Cox auf "Trouble Coming" sind.
Rein ins Album.
Wow!
Da legt Laura Cox gleich mit einem Highlight los.
"No Need To Try Harder" geht mit einem klasse Groove und Slide-Gitarren-Sounds stante pede die Post ab. Welch ein Beginn. Man kommt nicht umhin, als hier bei einem bemerkenswerten Blues Rock mitzurocken. Powerplay. Stimmlich auf der Höhe der Dinge, erfüllt "No Need To Try Harder" genau die Aufgabe, bei der "Trouble Coming"-Sache zu bleiben.
"A Way Home" gibt die Bühne frei für den ersten wuchtigen Classic Rock-Ausflug und man wird davon überzeugt, dass auch diese Nummer mit hinlangendem Riffing inklusive Solo sowie einem Blitzlicht zum Durchatmen ganz weit oben anzusiedeln ist. Hinhörer! Die ersten beiden Stück sowie "What Do You Know" mit seinen groovenden Parts eignen sich auch bestens dazu, ein Tänzchen zu machen.
"The Broken" verbindet abgehenden Rock mit einem Schuss Rock’n’Roll à la Laura Cox. Obendrauf setzt die Protagonistin ein – wenn auch kurzes – Solo der knackigen Art. Die Finger fliegen förmlich über das Fretboard. Eine ganz heiße Nummer und schon wieder ein Song, der das anfängliche Niveau weit oben hält.
Bass-Intro. Drum-Groove. Gesang. Dann setzen abermals die durch den Bottleneck-Einsatz kreierte Slide-Klänge ein. Ein fröhliches Rock-Stück mit einigen schönen Facetten und Wechseln in Atmosphäre sowie Tempo.
"Do I Have Your Attention?" ist ein weiteres Lied aus der Abteilung Rock und bei Laura Cox wird als Instrument auch das Banjo gelistet.
Banjo-Klänge gehen einher mit einer sinnlichen, fast schon verträumten Stimmung. Bei allem rockigen Treiben darf man diesem Stück den Stempel einer wunderschönen Ballade aufdrücken. Durch das Banjo fließt ein wenig Country-Atmosphäre in den Track ein.
Das vom Text her zweifelnde "Strangers Someday" ist eine Komposition, die zwar über einen großformatigen Refrain verfügt, aber in sich einen etwas experimentellen Charakter hat. Passt sehr gut an den Schluss des Albums. Mittendrin hätte die Nummer einen kleinen Knick in der Hörfreude verursacht. Vielleicht ist das letzte Stück als ein Vorbote für eine zukünftige Veröffentlichung anzusehen.
Auch der Titeltrack "Trouble Coming" macht Laune. Zusätzlich singt die Französin Backing Vocals und die kommen richtig gut an.
Es scheint so einfach, die Leute vor den Lautsprechern bei der Sache zu halten. Mit seinem rockig-abwechslungsreichen Arrangement trägt auch "Inside The Storm" dazu bei.
"Trouble Coming" von Laura Cox ist eine tolle Mischung aus Rock, Classic Rock, Blues sowie Blues Rock.
"Trouble Coming" von Laura Cox bietet feine Abwechslung, hat einen Wiedererkennungswert und ist rundum einfach ein gelungenes Album.
Line-up Laura Cox:
Laura Cox (vocals, guitar, banjo, backing vocals)
Félix Matschulat (additional guitar – #3,6,7,9,11, backing vocals – #6,9)
Jean-Marc Pelatan (bass, synthesizer, drum programming)
Tracklist "Trouble Coming":
- No Need To Try Harder (3:10)
- A Way Home (3:08)
- Trouble Coming (3:43)
- Inside The Storm (3:47)
- What Do You Know? (2:30)
- Dancing Around The Truth (3:02)
- Out Of The Blue (3:19)
- The Broken (2:57)
- Rise Together (3:09)
- Do I Have Your Attention? (3:09)
- Strangers Someday (3:43)
Gesamtspielzeit: 35:41, Erscheinungsjahr: 2025



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