Ingolf Schmock

Als gebürtiges Mauerkind zudem frühzeitig mit westlichen Rock'n Roll-Ultrakurzwellen- Oddyseen und Beatclub-Aufklärungen sozialisiert, galt mein musikalisches Verständnis deren meist langmähnigen Aussenseitern. The Who, Small Faces, The Move...,später dann Hartglötzer wie Black Sabbath, Deep Purple&Co., zu guter Letzt Schwurbel-Pioniere ala Yes, Genesis, ELP...waren (sind) meine Helden sowie Seelenklempner. Heute liegt mein Hauptaugenmerk (auch Hierzulande) auf sowohl handgemacht Rockistischem mit Engagement und Seele, als auch Prog-gebrandmarkten virtuos-Verspieltem.

Aktuelle Beiträge

  1. Saga / Support: Chameleon Walk – Konzertbericht, 10.06.2023, Erfurt, Central Club — 18. Juni 2023
  2. Cyril / Amenti’s Coin Secret Place – Part II – CD-Review — 11. März 2022
  3. Nikolai Okunew / Red Metal – Die Heavy-Metal-Subkultur der DDR – Buch-Review — 8. Februar 2022
  4. Wolfgang 'Paule' Fuchs Pond: Wir waren die Tangerine Dream aus Ost-Berlin – Interview — 7. Dezember 2021
  5. André Herzberg / Keine Stars – Mein Leben mit Pankow – Buch-Review 2021 — 18. November 2021

Die meisten Kommentare

  1. Nikolai Okunew / Red Metal – Die Heavy-Metal-Subkultur der DDR – Buch-Review — 3 Kommentare
  2. André Herzberg / Keine Stars – Mein Leben mit Pankow – Buch-Review 2021 — 3 Kommentare
  3. Wucan / Reap The Storm – CD – Review — 2 Kommentare
  4. Wolfgang Martin / Paradiesvögel fängt man nicht – Buch-Review — 2 Kommentare
  5. The Winter Tree / Mr. Sun – CD Review — 1 Kommentar

Liste der Autorenbeiträge

Yesternight / The False Awakening – CD-Review

Lang ist es her, als Polens fortschrittlich ausgerichtete Rockszene jenseits aller Beat-Weisen und Volksballaden dank Czeslaw Niemens stilistisch expressiver Ausdrucksformen ein musikalisches Antlitz bekam.
Verkommen diesseits jene rockistischen Meilensteine heutzutage lediglich zu verklärendem Hörfutter für Nostalgiker, so haben sich doch indes ausreichend Prog-verbündete Garanten samt stilistischem Naturell etabliert.
Insofern erhärten seit geraumer Zeit …

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Seasons Of Time / Welcome To The Unknown – CD-Review

Schon wieder mal, so in regelmäßiger Abfolge, stupst mich das sprichwörtliche Murmeltier aus dem Lager rockistischer Üppigkeiten und so folgt auch dieser Silberling dem ungeschriebenen Gesetz der Wiederholung.
Einerseits fragt man sich gegenwärtlich, ob Prog-geschmäcklerische Protagonisten samt ihrem Neuerschafftem nun zwingend ihre eigene Furche oder Genre-Feuilletons füllen sollten, andererseits gibt es künstlerische Freiheiten, dazu …

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Pulsar Trio / Zoo Of Songs – CD-Review

Im Vorfeld Promo-Versprechungen, wie »Eigenständig und trotzdem eingängig, mit einer lebendigen, häufig verlockend leichtfüßigen Ausstrahlung und durchdachten Details« für eine Studio-Neugeburt zu verkaufen, steht für eine künstlerisch groß portionierte Selbstsicherheit.
Dabei dürfte schon das exorbitante Personalgerüst der musikalischen Protagonisten aus dem Berlin-konkurrierendem Potsdam den Glanz eines jeden goldigen Tonträger-Rundum-Entdeckers in die Pupillen zaubern.

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Melanie Mau & Martin Schnella / The Oblivion Tales -CD-Review

Scheinbar ist es wieder an der Zeit, angesichts einer aus Verkomplizierungen und Sehnsüchten nach klaren Antworten erwachsenen Welt, den musischen Versuchungen nach mythischen überdies Fantasie-erregenden Fluchtorten, wie einst Tolkiens Mittelerde, nachzugeben.
Umso willkommener sind uns nun allemal kompositorisch und handwerksbegabte Künstler, gegebenenfalls vom südwestlichen Rand des Harzes, die ihre neuronalen Aktivitätsstaus und Seelennager für …

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Manuel Schmid / Deine Liebe und mein Lied – CD-Review

Wenngleich Korinthen zählende, pragmatische Analytiker das nimmermüde Spartenphänomen Ost-Rock vormals zu einer 'in die DDR rückführende Note, zudem tiefverwurzelte Begrifflichkeit' erklärten, begreift sich jene auszusterben drohende Generation einst Mauerstaat-Sozialisierter heutzutage, als Botschafter mit herzinplantiertem Gefühl und trotziger Haltung.
Ebenso mochte man bisweilen das Gesamtdeutsch strapazierte und oftmals verklärend stigmatisierte Etikett 'Ostalgie' einerseits als branchenspezifisches …

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Lea W. Frey / Plateaus – CD-Review

Einem Studio entfleuchte Neuabkömmlinge, die einerseits Indie-gezeugte und soundtrunkende Antipop-Synthesen, andererseits schamanisch anmutende Sanges-Ätherika in sich tragen, stellt manch Mainstream-fernen Schreiberling entweder vor jene Herausforderung, in objektivitätentwurzeltes Jubilieren oder nüchternes Analysieren musischer Gegenentwürfe zu verfallen.
Künstlerische Endprodukte aus Spree-Athener Altbau-Schluchten versprühten von jeher eine unterkühltere Aura und atmosphärisch beschwörende Klangwelten, somit uns Lea W.Freys …

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Karibow / From Here To The Impossible – CD-Review

Was mag wohl einst einen musikbesessenen Burschen dazu veranlasst haben, inmitten heimatlicher Gefilde, wo regionale Nahrungsmerkwürdigkeiten aus dem Schlachthaus und unverständliche Dialektik, jedoch auch ergraute Industrie-Romantik sowie kollektiver Frohsinn sich nähren, nordamerikanische und Tasten-Burgen-beleckte Hardrock-Altwaren zu reaktivieren.
So verwirklichte der Westfale Oliver Rüsing Mitte der Neunziger seine musikalisch aufgestauten Intentionen studioreif zu verwerten. Anfangs …

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Wucan / Reap The Storm – CD – Review

Der Krautrock ist tot, es lebe der neue Kraut-und-Rüben-Rock!
Während Deutschlands einstiger Aufbruchsstimmung, als sich zahlreiche Provinzmusiker, des großbürgerlichen siebziger Hitparaden-Einerleis überdrüssig, in ihre Scheunenstudios verschanzten um stilistisch Neues zusammen zu basteln, waren unsere Protagonisten noch ungeboren.
So schienen die dazumal international gefeierten German-Music-Reformer mittlerweile vom Aussterben bedroht, wären da nicht 2013 vier …

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Anubis / The Second Hand – CD-Review

Schon längst als überhitzter Sehnsuchtsort eines beinharten und lebensfrohen Menschenschlages, zudem dank bonbonfarbener Reisepropaganda, überaus einladend angepriesen, so entbot sich der fünfte Kontinent bisher durchaus als musikalisch zerfurchtes Fleckchen.
Darüber hinterließ die übermächtige und teils schattenwerfend ruhende Glucke des Vereinigten Königreiches wohl mehr ihre mächtigen Abdrücke, wogegen die bluesig-rockenden Klangfarben ihrer rauhtönigen Gitarren-Kolonisten, und …

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The Winter Tree / Mr. Sun – CD Review

Wie mögen sich wohl Jahreszeiten wie der umweltdimmende Winter, nebst darauffolgenden Erwecker, auf das inspirativ-federführende Schaffen eines Musik-Pedanten auswirken?
Angesichts der entlaubten Sauerstoffspender und lichtarmen Tage einerseits, und einer kopulierenden Fauna sowie Flora andererseits, sollte man meinen, recht wenig.
Gäbe es da nicht diese Frischluft-narkotisierten, naturanbetenden Songauswüchse einiger verweichlichter Studiositzer, die ihre musischen …

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