«

»

V.A. / That’ll Flat… Git It! Vol.53, Rockabilly & Rock’n’Roll From The Vaults Of Challenge & Jackpot Records

V.A. / That'll Flat... Git It! Vol.53, Rockabilly & Rock'n'Roll From The Vaults Of Challenge & Jackpot Records

"That’ll Flat… Git It!" Munter geht es weiter, nun liegt bereits "Vol.53" vor! Der Fokus dieser Ausgabe richtet sich auf Rockabilly & Rock’n’Roll der späten 50er- und frühen 60er-Jahre. Hierbei bediente man sich des umfangreichen Fundus des Challenge- und Jackpot-Labelkatalogs. Und wie es auch hier zu erwarten ist, stehen bekannte Acts neben ganz unbekannten Namen. Wynn Stewart, The Champs, das dürfte sicher noch Einigen ein Begriff sein, doch auch hier 'hagelt' es Namen vieler absolut unbekannter Künstler, denn wer kann schon von sich behaupten, bereits Songs von Kimball Coburn, Huelyn Duvall oder The Kuf-Linx gehört zu haben.

Daher, zur Wissensmehrung, kommt es abermals gelegen, dass sich wiederum Bill Dahl die Mühe gemacht hat, im umfangreichen Booklet alle diese Künstler und ihr Leben vorzustellen. Herrlich, ist das doch eine sehr belehrende Lektüre, erfährt man hier vom Schicksal und Leben all' der Unbekannten, und inwieweit sie überhaupt im Bereich der Musik blieben oder sich teils auch völlig aus diesem Business verabschiedeten und 'ehrbaren Berufen' nachgingen. Challenge & Jackpot-Records, diese Labels wurden bereits mit Volume 51 dieser Serie vorgestellt. .

Und so treffen wir in diesem Nachfolger in etwa auf einige der gleichen Künstler, gleich zu Beginn ist das Wynn Stewart, der den gleichen Song nun in einer "Fast Version" vorstellt. Und auch nun ist es wieder diese Mischung aus relativ bekannten und mehr unbekannten Acts. So konzentriere ich mich besonders auf Jene, die auf der ersten Ausgabe nicht dabei waren, wie The Rangers, die Surfband mit ihrem Instrumental "Mogul Monster", Hedley and Lee, die ein wenig wie die Everly Brothers klingen, dann ist da der Saxofonist Chuck Rio, mit der Eingangssequenz des Songs "Tequila". Danny Flores, so hieß er wirklich, bläst ein heißes Solo, und er singt in der Art eines Little Richard. Das gleiche gilt für den Song der bereits bekannten Band Al Downing And The Poe-Kats, geht das doch auch stark in Richtung von Little Richard, dazu wird noch ein heißes Gitarrensolo serviert.

Bleiben wir jedoch bei den 'Neuen' hier Bob Regan mit seinem verrückten Gitarrensound auf dem Instrumental "Tarantula".Auch gitarrenlastig und ebenfalls instrumental ist das mit röhrendem Saxofon versehene "Swampwater" von Alan Pierce and The Tonekings. Gene Davis mit "Bad Dad" bringt einen flotten Song, der sich irgendwie zwischen Rockabilly und Country bewegt, dazu spricht der Bursche eher, als dass er singt, und auffällig ist das wilde Saxofon, und bei Jimmy Gordon ist es beim Instrumental "Buzzzzzz" die Fuzz-Gitarre, die Zeichen setzt.
Rock’n’Roll, Rockabilly, Blues und andere Ausprägungen der damaligen Zeit der Fifties und Sixties bestimmen die Vielfalt dieser Kollektion, die somit wiederum einen hohen Unterhaltungswert aufweist.


Tracklist V.A. / That’ll Flat… Git It! Vol.53, Rockabilly & Rock’n’Roll From The Vaults Of Challenge & Jackpot Records:

  1. Wynn Stewart – Come On (Fast Version)
  2. The Four Teens – Great Day In The Morning
  3. Huelyn Duvall – Juliet
  4. The Champs – Go Champs Go
  5. Kimball Coburn – Cute
  6. Dave Burgess – Lovey Dovey Baby
  7. The Rangers – Mogul Monster
  8. Hedley and Lee – Trouble
  9. Kip Tyler & The Flips – Ooh Yeah Baby
  10. Chuck Rio – Denise
  11. The Kuf-Linx – All That’s Good
  12. Bob Regan – Tarantula
  13. Huelyn Duvall – Hum-Dinger
  14. Al Downing and The Poe Kats – Oh Babe
  15. Prentice Moreland – Teacher Drives Me Crazy
  16. Alan Pierce and The Tone Kings – Swampwater
  17. Jerry Arnold – Three Months To Kill
  18. Wynn Stewart – She Just Tears Me Up
  19. Jerry Fuller – Anna From Louisiana
  20. Jack Southern – Darlene
  21. Al Lucas – Sweet Tooth For My Baby Ruth
  22. Dean Beard with The Crew Cats – My Roberta
  23. The Champs – Midnighter
  24. The Kuf-Linx – Service With A Smile (Feat. John Jennings)
  25. Kip Tyler & The Flips – Nothin' But Tough
  26. Jerry Arnold – Juliet
  27. Gene Davis – Bad Dad
  28. Phil Carter – Twenty-Four Hour Night
  29. Jimmy Gordon – Buzzzzzz
  30. Jerry Arnold – Little Boy Blue

Gesamtspielzeit: 65:37, Erscheinungsjahr: 2026

Über den Autor

Wolfgang Giese

Hauptgenres: Jazz, Blues, Country
Über mich: Althippie, vom Zahn der Zeit geprägt, offen für ALLE Musikstile
Meine Seite im Archiv

Mail: wolfgang(at)rocktimes.de

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>